Olympische Winterspiele 2026: BSD prüft Rahmenbedingung für Olympia-Rennen in Deutschland

Das Interesse des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland (BSD) an der Ausrichtung der Bob-, Rodel- und Skeletonwettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo wird konkreter. Der Verband bewertet aktuell aus Italien eingetroffene Unterlagen, um sich mit den genauen Rahmenbedingungen einer Bewerbung vertraut zu machen.

Francesco Friedrich, Thorsten Margis, Candy Bauer und Alexander Schüller beim zweiten Vierer-Bob-Lauf bei Olympia Peking 2022

Fotocredit: Getty Images

Das bestätigte der BSD-Vorstandsvorsitzende Thomas Schwab dem "SID".
Dies sei aber noch keine offizielle Bewerbung, betonte Schwab, der Verband habe lediglich "erste Infos erhalten". Der BSD hatte vor wenigen Wochen gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) eine "Anfrage mit Interessensbekundung an den Inhalten der Ausschreibung" an das Olympische Komitee Italiens gerichtet.
In Italien fehlt für die Winterspiele derzeit ein geeigneter Eiskanal, weshalb ein alternativer Austragungsort außerhalb des Landes gesucht wird. In Deutschland kommen vor allem die Bahnen in Winterberg und Altenberg in Frage. Oberhof hatte zuletzt Interesse bekundet, wird aber als reine Rodelbahn genutzt. Die Bahn in Königssee ist nach kapitalen Unwetterschäden im Jahr 2021 noch nicht wieder hergestellt. Als Favorit auf die Ausrichtung der Wettkämpfe gilt derzeit Innsbruck-Igls in Österreich.
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(SID)
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Quelle: Eurosport

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