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Agit Kabayel wütend auf Alexander Usyk - Schwergewichtsweltmeister lässt deutschen Profi-Boxer in Plänen außen vor
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Publiziert 10/03/2026 um 19:56 GMT+1 Uhr
Deutschlands Schwergewichts-Hoffnung Agit Kabayel spielt in den Plänen von Alexander Usyk keine Rolle und reagiert verärgert auf die Zukunftspläne des Weltmeisters. Obwohl der Deutsche als Pflichtherausforderer gilt, taucht sein Name in den möglichen Abschiedskämpfen des Ukrainers nicht auf. Der 33-jährige Boxer aus Leverkusen äußerte daraufhin deutliche Kritik an seinem Rivalen.
WBC-Interims-Weltmeister Agit Kabayel ist sauer auf Alexander Usyk
Fotocredit: Getty Images
"Ich habe Usyk immer sehr respektiert für seine sportliche Leistung und gesagt: 'Hey, der scheut keine Herausforderung und ist ein Mann seines Wortes.' Es geht ihm aber nur ums Geld, alles andere ist für ihn uninteressant. Das habe ich jetzt nochmal extrem gemerkt", sagte Kabayel im Interview mit "RTL/ntv" und "sport.de".
Schwergewichtler Usyk hatte zuvor im Magazin "The Ring" seine Pläne für die mutmaßlich drei letzten Kämpfe seiner Karriere vorgestellt. In diesen will er sich Rico Verhoeven, den Sieger des Fights zwischen Fabio Wardley und Daniel Dubois sowie seinen alten Rivalen Tyson Fury vornehmen.
Der Weltverband WBC hatte den Ukrainer zuletzt dazu gedrängt, seinen Titel zeitnah gegen Kabayel zu verteidigen. Der 33-Jährige hatte im Januar gegen den Polen Damian Knyba seinen 27. Erfolg im 27. Profifight gefeiert.
"Wie kann er die Nummer 1 der Rangliste, seinen Pflichtherausforderer, nicht nennen? Es ist einfach traurig, dass er lieber ein drittes Mal gegen Dubois oder Fury kämpfen will, obwohl er beide schon zweimal besiegt hat", sagte Kabayel.
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(SID)
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