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Handtuch führt zum technischen K.o.: Kurioses Ende beim Arslan-Kampf

Handtuch führt zum technischen K.o.: Kurioses Ende beim Arslan-Kampf
Von Eurosport

09/02/2020 um 14:35

Der frühere Box-Weltmeister Firat Arslan hat den Kampf um den WM-Titel der IBO im Cruisergewicht gegen Kevin Lerena in Göppingen durch technischen K.o. verloren. Nach mehreren harten Treffern durch den 22 Jahre jüngeren Südafrikaner flog in der sechsten Runde aus Arslans Ecke das Handtuch in die Ringmitte. Arslan wollte mit dem Sieg einen Altersrekord aufstellen.

Allerdings gilt die IBO als kleinerer Verband, anerkannter Weltmeister im Profi-Boxen ist man nur bei einem Titelsieg in einem der vier großen Weltverbände WBA, WBO, WBC oder IBF. Deshalb hätte Arslan Bernard Hopkins die Bestmarke nicht entreißen können. Der Halbschwergewichtler aus den USA war bei seinem letzten WM-Sieg der Verbände WBA und IBF 49 Jahre und 94 Tage alt, Arslan war am Samstag 38 Tage älter.

Dabei endete der Kampf gegen Lerena kurios. Das Handtuch wurde nämlich nicht von Arslans Betreuern, sondern von Promoter Erol Ceylan geworfen - wohl mit Blick auf die Gesundheit des deutlich unterlegenen Arslan. "Ich würde ihm raten, aufzuhören. Das kann man nicht verantworten", sagte Ceylan der "Bild"-Zeitung.

Der türkisch-stämmige Arslan aus Donzdorf war von 2007 bis 2008 Weltmeister der WBA.

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