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Ex-Boxer Markus Beyer nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben
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Publiziert 04/12/2018 um 13:20 GMT+1 Uhr
Nächste traurige Nachricht für alle Box-Fans. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) meldet, ist Ex-Boxer Markus Beyer im Alter von 47 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit gestorben. Beyer war zuletzt als MDR-Boxexperte bei "Sport im Osten" tätig. In seiner Karriere wurde er drei Mal Weltmeister des Boxverbandes WBC. Er verstarb am 3. Dezember in einem Krankenhaus in Berlin.
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Nur zwei Monate nach dem tragischen Unfall-Tod von Graciano Rocchigiani trauert die Box-Welt um den dreifachen WBC-Weltmeister Markus Beyer.
Nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb der 47-Jährige am 3. Dezember in einem Berliner Krankenhaus.
Ex-Trainer Ulli Wegner erklärte beim "MDR":
Wie der "MDR" berichtet, soll die Familie von Beyer den Mitteldeutschen Rundfunk gebeten haben, die Meldung über den Tod von Markus Beyer zu veröffentlichen.
Axel Schulz: "Den wichtigsten Kampf leider viel zu früh verloren"
MDR-Programmchef Wolf-Dieter Jacobi sagte:
Beyer war seit 2015 als Box-Experte für "Sport im Osten" tätig und begleitete viele Wettkämpfe im mitteldeutschen Raum.
In einer ersten Reaktion zeigte sich auch Axel Schulz tief bestürzt und erklärte gegenüber Eurosport:
Schulz weiter bei Eurosport:
Beyer nahm für Deutschland zwei Mal an den Olympischen Spielen teil, scheiterte 1992 aber im Achtelfinale und 1996 in Atlanta in der Runde der letzten Acht.
Im Jahr 1996 wurde Beyer Profi-Boxer und wechselte in den Stall von Promoter Wilfried Sauerland. Sein Trainer blieb Wegner, der ihn bereits bei den Amateuren trainierte.
Seinen größten Erfolg feierte der gebürtige Sachse im Supermittelgewicht. Nach einem Sieg gegen den Briten Richie Woodhall wurde er 1999 zum ersten Mal Weltmeister.
Nach Max Schmeling und Graciano Rocchigiani war Beyer erst der dritte deutsche Boxer, dem dieses Kunststück im Ausland gelang. 2003 und 2004 holte Beyer zwei weitere WM-Gürtel.
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