Rallye Dakar: Seth Quintero holt Etappensieg - Timo Gottschalk neuer Dritter - Nasser Al-Attiyah übernimmt Spitze

Der US-Amerikaner Seth Quintero hat sich den Tagessieg auf der zweiten Etappe der Rallye Dakar gesichert. Der Toyota-Pilot ließ den Südafrikaner Henk Lategan (Toyota/+1:42 Minuten) hinter sich. Erfreulich lief es aus deutscher Sicht: Nach einem gebrauchten Auftakt in die "Dakar" fuhr Navigator Timo Gottschalk mit Titelverteidiger Yazeed Al-Rajhi - ebenfalls im Toyota - auf Rang drei (+1:56).

Nasser Al-Attiyah (Dacia) bei der Dakar 2026

Fotocredit: Getty Images

Die technisch anspruchsvolle zweite Etappe führte die Fahrer auf 400 gewerteten Kilometern von Yanbu nach Al-?Ula. Während sich Quintero von Beginn an in der Spitzengruppe festsetzen konnte, nach 143 Kilometern die Führung übernahm und das Rennen souverän zu Ende fuhr, waren Al-Rahji und Gottschalk um Wiedergutmachung bemüht.
Nach zwei Reifenschäden und einer Zeitstrafe am Vortag, die in Startposition 27 resultierten, lief es für den Deutschen zunächst erneut alles andere als rund: Das Duo steckte lange Zeit im Staub fest. Doch kaum hatten beide die Bergpassage überwunden, profitierten sie von der schnelleren Streckenführung und machten prompt an Boden gut.
"Viele, viele Steine heute, viel Staub mit wenig Chance zu überholen. Erst am Ende ging es etwas schneller, als sich das Gelände geöffnet hat", resümierte Gottschalk nach dem Rennen. "Yazeed hat einen guten Job gemacht, nicht zu großes Risiko und kontrolliert auf den steinigen Passagen - das hat sich ausgezahlt."

Dakar: Gottschalk springt auf Rang drei

Mit der dringend benötigten ersten Aufholjagd sprang das Team im Gesamtklassement auf Platz 23 und holte rund fünf Minuten auf die Spitze auf, neuer Führender ist Nasser Al-Attiyah (Dacia). Der fünfmalige "Dakar"-Sieger liegt nun vor Quintero (+0:07) und Auftakt-Etappensieger Guillaume de Mevius auf Rang drei (+1:09).
Schon am Dienstag steht den Fahrern die dritte Etappe bevor. Mit 420 Kilometern Sonderprüfung und einer Gesamtdistanz von 666 Kilometern verspricht sie eine der härtesten der Rallye zu werden.
(SID)
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Quelle: Eurosport


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