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Rallye Dakar: Timo Gottschalk mit Pilot Yazeeld Al-Rajhi mit Gratwanderung zum zweiten Dakar-Triumph
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Publiziert 10/01/2025 um 16:55 GMT+1 Uhr
Beifahrer Timo Gottschalk jagt bei der Rallye Dakar seinem zweiten Gesamtsieg hinterher. Mit seinem Fahrer Yazeed Al-Rajhi hat der knapp zehn Minuten Rückstand auf das Führungsduo Henk Lategan und Brett Cummings aus Südafrika. Dennoch ist der Grat zwischen Risiko und Vorsicht bei der bedeutendsten Langstrecken-Rallye der Welt ein schmaler. Immerhin: Das Teamwork scheint zu funktionieren.
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Quelle: Eurosport
Um die Rallye Dakar erneut zu bezwingen, muss Timo Gottschalk gemeinsam mit Yazeed Al-Rajhi ein schwieriges Taktik-Spiel spielen.
"An welchen Tagen kann man gewinnen, an welchen Tagen muss man verlieren", sei die Frage, sagte der Brandenburger im SID-Gespräch.
Damit der Beifahrer seinen zweiten Gesamtsieg beim legendären Off-Road-Event bejubeln kann, ist vor allem Cleverness und Besonnenheit gefordert. Doch der Weg ist lang.
Nach einer "heftigen erste Woche" und einem Tagessieg warten noch sieben Etappen über mehrere tausend Kilometer auf das Toyota-Duo. Gottschalk und Fahrer Al-Rajhi fehlen knapp zehn Minuten auf die Führenden Henk Lategan und Brett Cummings aus Südafrika.
Bei Etappen über hunderte Kilometer durch die Wüste Saudi-Arabiens nicht viel. "Wir sind recht happy", so Gottschalk. Bislang hätten sie sich "gut aus dem größten Schlamassel rausgehalten".
Al-Rajhi und Gottschalk bilden gute Mischung
Sollte das weiterhin klappen und zum Sieg reichen, sei dieser "etwas ganz Besonderes", sagte der 50-Jährige. "Einmal gewinnen ist toll, aber zweimal gewinnen ist wie eine Bestätigung, dass man alles richtig macht, dass man gut ist."
2011 hatte Gottschalk schon mit Top-Pilot Nasser Al-Attiyah triumphiert. Aber auch mit Al-Rajhi scheint es zu passen. Gottschalk sei "manchmal ein bisschen impulsiv", sein saudischer Partner dagegen etwas ruhiger. Eine gute Mischung.
Doch die Dakar ist hart. Zusätzlich zur körperlichen Belastung sind die Tage laut Gottschalk auch "mental sehr anstrengend". Da kam der erste Ruhetag gerade recht.
"Die Nacht im Hotel war schon angenehm. Also einfach mal ausschlafen mit einem großen Bett ohne Wecker am Morgen, das ist schon purer Luxus geworden", sagte er.
"Keine Fehler machen und Abstand verringern"
Am Samstag geht es zurück ins Biwak und ins Auto. Dann sind Gottschalk und Al-Rajhi über 605 Wertungskilometer von Hail nach Al-Duwadimi gefordert.
Das Ziel ist klar: "Keine Fehler machen und irgendwie den Abstand nach vorne verringern, nach hinten vergrößern. Klingt einfach - ist aber schwierig", so Gottschalk.
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(SID)
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