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Deutsche Curler nach EM-Titel in Finnland schon heiß auf die WM 2025 - Gold, ja wirklich!
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Publiziert 24/11/2024 um 12:14 GMT+1 Uhr
Die deutschen Curler denken nach dem EM-Titel schon an die nächsten Ziele. Der Coup von Finnland soll für das Team um Skip Marc Muskatewitz keine Eintagsfliege sein. Die frisch gebackenen Europameister schielen bereits in Richtung der Weltmeisterschaft, die am 29. März im kanadischen Moose Jaw beginnt. Dort könnte mit Platz acht das Ticket für die Olympischen Winterspiele 2026 gelöst werden.
Da ist das Ding! Deutsche Curler holen sich Europas Krone
Quelle: Eurosport
Die deutschen Curler um Skip Marc Muskatewitz legten die überdimensionierten Käsestücke eines EM-Sponsors beiseite und bestaunten andächtig ihre Medaillen: Gold, ja wirklich!
Das junge Team des Deutschen Curling-Verbandes hat seiner Traumwoche in Finnland die Krone aufgesetzt und im Finale auch Titelverteidiger und Rekordgewinner Schottland mit 9:7 bezwungen. Nach 20 Jahren endete damit die EM-Durststrecke so abrupt wie unerwartet - der Höhepunkt soll das aber noch nicht gewesen sein.
"Wir entwickeln uns ständig weiter und werden sehen, was die Zukunft bringt", sagte Muskatewitz nach dem Coup von Lohja.
"Natürlich" sei nun "feiern angesagt", erklärte DCV-Sportdirektor Markus Tröger im "SID"-Gespräch, nach ein paar Drinks und einer Verschnaufpause über Weihnachten werde die "volle Konzentration" aber den nächsten Zielen gelten.
Muskatewitz peilt WM-Endrunde an
Bei der WM im kanadischen Moose Jaw (29. März bis 6. April 2025) soll das nächste Ausrufezeichen gesetzt werden. Und wichtiger noch: Erstmals seit 2014 will ein deutsches Curling-Team das Olympiaticket lösen. Rang acht dürfte den neuen Europameistern hierzu reichen, rechnet Tröger vor.
Bereits bei der letzten WM stand mit Platz fünf für das Team von Bundestrainer Uli Kapp ein Top-Ergebnis. Und nach den erfolgreichen Tagen von Finnland wird das deutsche Team im kommenden Frühjahr gewiss nicht wieder als Underdog in ein großes Turnier gehen.
Gegen die klar favorisierten Schotten war das am Samstag noch einmal anders, und die Unbekümmertheit wurde zum Trumpf.
"Zielsetzung war die Qualifikation für die Playoffs", sagte Muskatewitz dem "Deutschlandfunk": "Dass man jetzt hier Europameister wird, das war so nicht vorhergesehen."
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Muskatewitz jubelt nach EM-Triumph: "Fühlt sich unglaublich an"
Quelle: Eurosport
Tröger kämpferisch
Muskatewitz (28) sowie Kapps Neffe Benjamin, Felix Messenzehl und Johannes Scheuerl gehört die Zukunft, glaubt auch Tröger, der einen kleinen olympischen Verband managen muss, der nach langer sportlicher Flaute nicht gerade mit öffentlichen Fördermitteln überhäuft wird.
"Erfolg kann man nicht kaufen", betonte der DCV-Sportdirektor dennoch kämpferisch: "Da muss alles zusammenpassen. Das ist aktuell absolut der Fall. Sei es vom Personal, sei es von den Strukturen, sei es von den Konzeptionen und natürlich vor allem in der Trainer-Athleten-Beziehung."
Und sportlicher Erfolg tut natürlich auch gut, um Förderansprüche geltend zu machen: Nirgends ist die Sichtbarkeit für eine Randsportart größer als unter den fünf Ringen.
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(SID)
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Hymne vom Band leiert: Deutschland grinst zum EM-Titel
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