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Cyclocross-WM 2026: Mathieu van der Poel krönt sich zum alleinigen Rekordweltmeister - Niederländer dominiert Heimspiel
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Publiziert 01/02/2026 um 16:51 GMT+1 Uhr
Mathieu van der Poel ist neuer und alter Weltmeister im Cross. Der 31-Jährige hat sich in Hulst seinen achten Titel geholt und ist damit nun alleiniger Rekordsieger. Den niederländischen Doppelsieg machte Tibotr Del Grosso nach langem Duell mit dem Belgier Thibau Nys perfekt. Letzterer holte Bronze. Die beiden deutschen Starter Fabian Eder und Marcel Meisen beendeten das Rennen als 25. Und 26.
Ronaldo lässt grüßen: Van der Poel feiert historischen WM-Titel
Quelle: Eurosport
Aufgrund einer Viruserkrankung in der belgischen Mannschaft, kristallisierte sich schon vor Rennbeginn heraus, dass die Hauptkonkurrenz für Top-Favorit van der Poel aus den eigenen Reihen kommen könnte.
So waren es auch die Niederländer, die am besten aus den Startlöchern fanden und mit Del Grosso und van der Poel durch die ersten Kurven des Kurses surften. Unmittelbar dahinter Mit-Favorit Nys gefolgt von seinen Landsleuten Vandeputte, Vanthourenhout und Toon Arts.
Del Grosso für seinen Kapitän van der Poel, so schien die Taktik der Oranjes schon nach wenigen Minuten zu lauten. Die beiden Profis von Alpecin - Deceuninck beendeten nur noch mit Nys am Hinterrad die Auftaktrunde, dahinter folgte eine Verfolgergruppe von etwa 20 Fahrern mit einer Lücke von 20 Sekunden.
Fortan wurde Nys von seinen zwei Kontrahenten ins Sandwich genommen, wobei van der Poel versuchte, sich Meter um Meter an der Spitze davonzuschleichen.
Van der Poel setzt sich ab
Wie schon so häufig in diesem Winter mit Erfolg. Zu Beginn der dritten Runde hatte der kompletteste Crosser seiner Zeit bereits eine Lücke von elf Sekunden herausgefahren.
Das Schaulaufen des 31-Jährigen vor dem Heimatpublikum konnte beginnen, da Landsmann Del Grosso dahinter keinerlei Interesse daran hatte, Nys bei der Verfolgung van der Poels zu unterstützen. Mit einem "Sicherheitsabstand" von fünf Metern hinter dem Belgier kontrollierte Del Grosso nunmehr die Situation.
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Mathieu van der Poel bot den Heimfans eine Show sondergleichen
Fotocredit: Getty Images
Nach vorne wurde der Abstand immer größer und hinter dem Verfolgerduo tat sich bei Rennhälfte schon eine Lücke von 30 Sekunden zur nächsten Gruppe auf. Diese schien zu diesem Zeitpunkt schon raus aus dem Rennen um die Podiumsplätze und nur noch um die Holzmedaille zu kämpfen.
Mit einer beeindruckenden Konstanz und einer Durchschnittgeschwindigkeit von 26,5 km/h zog van der Poel wie auf Schienen im weiteren Rennverlauf seine Runden – während sich Del Grosso, angesichts des zwischenzeitlichen Rückstands von 30 Sekunden auf seinen Teamkollegen dazu entschied, immer mal wieder die Führungsarbeit von Nys zu übernehmen. Mehr als eine Alibiführung konnte man seine Moves aber nicht bezeichnen.
Del Grosso bleibt im Rennen um Silber cool
Auch ein Radwechsel des Spitzenreiters in Runde fünf änderte nichts an dem stetig wachsenden Vorsprung, den sich van der Poel Runde für Runde erarbeitete.
Zu Beginn des letzten Renndrittels blieb die Uhr bei 44 Sekunden Abstand zu Del Grosso und Nys stehen, der seinen Begleiter immer wieder aufforderte, sich an der Verfolgung zu beteiligen. Mittlerweile schien Del Grosso vermehrt Probleme mit dem unteren Rücken zu bekommen und musste in Folge dessen auf der vorletzten Runde Nys im Kampf um Platz zwei ein wenig ziehen lassen.
Auch als es zehn Minuten vor dem Finale anfing leicht zu regnen, entschied sich keiner der Fahrer noch das Rad zu wechseln. Während van der Poel die achte und letzte Runde schon als Ehrenrunde auf dem Weg zum Titel genießen konnte, hatte sich Del Grosso wieder gefangen.
Als die Glocke für die finalen 3,2 Kilometer läutete, nahm der 22-jährige Niederländer sein Herz nochmals in beide Hände. Er attackierte Nys im letzten steilen Anstieg und konnte mit diesem Antritt noch die entscheidende Lücke zum Gewinn der Silbermedaille reißen.
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