Nico Kurz scheitert bei der Darts-WM an Junioren-Weltmeister Luke Humphries

Turnier-Debütant Nico Kurz ist als letzter Deutscher bei der Darts-WM im Londoner Alexandra Palace ausgeschieden. Der Industriemechaniker aus Nidderau unterlag in der dritten Runde dem englischen Junioren-Weltmeister Luke Humphries 2:4. Einen Tag zuvor war Max Hopp an Darius Labanauskas gescheitert, Gabriel Clemens hatte sein Auftaktduell verloren.

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Pünktlich zu Weihnachten ist es schon wieder vorbei mit der deutschen Darts-Herrlichkeit. Zumindest auf der Bühne im Ally Pally von London. Nach Max Hopp verlor auch Turnier-Debütant Nico Kurz in der dritten Runde der Weltmeisterschaft, für den Sprung ins Achtelfinale fehlen den jungen Deutschen (noch) Klasse und Nervenstärke - und das wissen sie.
Besonders Amateur Kurz war daher kaum enttäuscht über sein Aus. Zwar führte der 22-Jährige gegen Junioren-Weltmeister Luke Humphries (England) mit 2:1 nach Sätzen, musste sich letztlich jedoch mit 2:4 geschlagen geben. "Er war eben einen Tick besser", sagte Kurz bei "Sport1". Er sei trotzdem "stolz", die Siege über die favorisierten Engländer James Wilson und Joe Cullen (jeweils 3:1) im legendären Alexandra Palace "machen Mut und motivieren mich".
Zunächst ging es allerdings sofort zurück in die Heimat ins hessische Nidderau. Über die Weihnachtsfeiertage darf Kurz im Kreis seiner Liebsten das Erlebte Revue passieren lassen, nach dem Jahreswechsel kehrt er dann zurück in sein altbekanntes Leben als Industriemechaniker bei den Stadtwerken Hanau. "Es geht ganz normal weiter", sagte Kurz, allerdings um 25.000 Pfund Preisgeld und einige Erfahrungen reicher.

Hopp: "Ich habe gekämpft wie ein Löwe"

Hopp war bereits am Sonntag gescheitert, er verlor ebenfalls mit 2:4 gegen den Litauer Darius Labanauskas, Gabriel Clemens war bereits in der ersten Runde ausgeschieden. Anders als Kurz war Hopp als Favorit in sein Duell gegangen, für den 23-Jährigen endete damit ein Jahr "mit vielen Auf und Abs" in einer unerwarteten Niederlage, aber auch er versuchte, das Positive zu sehen.
"Ich habe gekämpft wie ein Löwe. Im Vergleich zur zweiten Runde war es ein anständiges Spiel", sagte Hopp, der in seiner Auftaktpartie lange hatte zittern müssen. Die Erwartungen der internationalen Darts-Elite hat Hopp dennoch nicht erfüllt, auch seine eigenen sind deutlich größer. Ich hab' hoffentlich noch 30 aktive Jahre als Darts-Profi", sagte er bei "RTL":
Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Bislang war das Getöse um Hopps WM-Starts stets größer als sein Erfolg in London. Noch bleibt das Achtelfinale der Weltmeisterschaft ein unerreichbares Ziel für alle deutschen Dartsspieler.
(SID)
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