Isabell Werth siegt im Finale des Nürnburger Burgpokals

Im Rahmen des Festhallen Reitturniers in Frankfurt wurde an diesem Wochenende das Finale des Nürnburger Burg Pokals ausgetragen. Den Sieg sicherte sich die Multichampionesse und Weltranglistenerste Isabell Werth mit dem neunjährigen Flamboyant.

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Fotocredit: Eurosport

Der Nürnberger Burg-Pokal ist ein Wettbewerb zur Förderung junger Dressurpferde, der weltweit für Aufsehen sorgt. In den 26 Jahren, die der Nürnberger Burg-Pokal durchgeführt wird, sind etliche Final-Sieger in den folgenden Jahren zu Championatspferden herangereift und haben bei den internationalen Grand Prixs in den Dressurvierecken der Welt Aufsehen erregt. Olympiasieger, Welt-, Europa- und Deutsche Meister zählen zu den Pferden, die das Finale in Frankfurt gewinnen konnten. 
Isabell Werth, die weltweit erfolgreichste Dresurreiterin aller Zeiten, konnte in diesem Jahr ihren vierten Sieg im Finale des Nürnberger Burg-Pokals feiern. Insgesamt hat sie im Laufe der Zeit 16 Pferde in dieser Tour vorgestellt, acht davon für das Finale qualifiziert. 2008 siegte Isabell Werth mit El Santo, 2013 hieß die Siegerin des Finales Weihegold. Das zeigt eindrucksvoll, wie hoch die Meßlatte bei dieser Serie liegt, und wie exzellent die Sieger sich präsentieren. In diesem Jahr siegte Isabell Werth im Sattel des neunjährigen Flamboyant holen. Mit Sicherheit ist davon auszugehen, dass der Wallach in den kommenden Jahren auch als Grand Prix-Pferd im Viereck für Furore sorgen wird.
Die Qualifikation hatte Isabell Werth mit Flamboyant mit einer Rekordmarke gewinnen können. Ganz so hoch fielen die Wertnoten in den beiden Prüfungen, die an diesem Wochenende im Rahmen des Festhallen Reitturniers in Frankfurt ausgetragen wurden, nicht aus.  Trotz kleiner Unsicherheiten erzielte Isabell Werth 77,780 Prozent und lag damit vor Reitmeister Hubertus Schmidt und seinem Escolar, die 77,195 Prozent erzielten und damit Platz zwei belegten. „Die Gesamtkulisse ließ Flamboyant etwas schüchtern werden, aber er hat einen super Job gemacht. Allerdings hätte ich auch Hubertus Schmidt den Sieg gegönnt“, sagte die Siegerin.
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