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Monica Theodorescu unterstützt Vorgehen gegen Cesar Parra nach Pferdemisshandlung
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Publiziert 10/02/2024 um 16:35 GMT+1 Uhr
Bundestrainerin Monica Theodorescu hat Verstöße gegen den Tierschutz verurteilt und das Vorgehen der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) im Fall Cesar Parra gelobt. "Wir verurteilen solchen Umgang mit dem Partner Pferd aufs Schärfste. Wir begrüßen das harte Vorgehen des Verbands und distanzieren uns deutlich von Trainingsmethoden dieser Art", so Theodorescu in einer Mitteilung des Verbandes.
Cesar Parra
Fotocredit: Getty Images
Hintergrund ist der Skandal um den mittlerweile vom Weltverband FEI gesperrten Cesar Parra. Der kolumbianische Reiter und Trainer, der in den USA lebt, war dabei gefilmt worden, wie er mit fragwürdigen Trainingsmethoden Pferde quält. Die Aufnahmen erregten öffentliches Aufsehen und erinnerten an den Fall von Helgstrand Dressage aus Dänemark.
Dort hatten im vergangenen Jahr TV-Aufnahmen gezeigt, wie Pferde auf dem Gestüt des ehemaligen Olympiareiters Andreas Helgstrand misshandelt wurden. Der Reiter wurde daraufhin bis 2025 gesperrt.
Die FN erklärte zum Fall Parra zuletzt, sie habe "aus unterschiedlichen Quellen eine Sammlung von Videos und Bildern erreicht, die einen schockierenden Umgang mit Pferden zeigen" und in diesem Zusammenhang auch Anzeige gegen zwei Personen aus Deutschland erstattet. Die FEI-Sperre gegen Parra setzte der Verband auch für Turniere in Deutschland um.
"Bei solchem Verhalten reichen unsere rechtlichen Möglichkeiten als Sportverband nicht aus. Hier geht es um strafrechtliche Relevanz, daher wenden wir uns an die staatlichen Behörden, die weitaus größere Ermittlungs- und Sanktionsmöglichkeiten haben", hatte FN-Generalsekretär Sönke Lauterbach gesagt. Das in den Videoaufnahmen dokumentierte Verhalten sei "widerlich".
Parra droht weiterer Ärger
Parra drohen weitere Konsequenzen. Wie die Fachseite "dressage-news.com" berichtete, habe das FBI Ermittlungen gegen den 60-Jährigen aufgenommen. Es geht um den Vorwurf des Menschenhandels.
Parra soll Aufenthaltsgenehmigungen für Angestellte besorgt und diese damit unter Druck gesetzt haben, um für ihn in seinen Trainingszentren in New Jersey und Florida zu arbeiten. Ehemalige Mitarbeiter bestätigten dies dem Portal.
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(SID)
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