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Weltcupfinale in Riad: Dressur-Königin Isabell Werth reitet um ihren sechsten Titel - ärgste Konkurrentin fehlt
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Publiziert 16/04/2024 um 13:13 GMT+2 Uhr
Dressurikone Isabell Werth reitet beim Weltcupfinale in Riad um ihren sechsten Titel. Die beste Reiterin der Geschichte hat gute Erfolgsaussichten. Ihre ärgste Konkurrentin aus dem eigenen Lager, Jessica Bredow-Werndl wird nicht dabei sein. Allerdings muss die siebenmalige Olympiasiegerin kurzfristig umsatteln: Statt mit Emilio wird die Rheinbergerin mit Spitzenpferd Quantaz antreten.
Isabell Werth auf DSP Quantaz
Fotocredit: Getty Images
Vor ihrer ersten großen Titeljagd im olympischen Sommer geriet Isabell Werth ins Schwärmen. Angekommen auf ungewohntem Terrain in Saudi-Arabien plauderte die erfolgreichste Reiterin der Welt bestens gelaunt über die Gegebenheiten, die ihr sichtlich gefielen. "Ich habe gehofft, dass es sehr gute Bedingungen werden, aber meine Erwartungen sind absolut übertroffen worden", sagte die fünfmalige Weltcupsiegerin, die auf dem Weg zu ihrer Mission in Paris einen Zwischenstopp in Riad einlegt.
Dort soll der sechste Sieg im Weltcupfinale her. Und die Vorzeichen stehen günstig, nicht nur wegen des Fehlens von Teamkollegin Jessica von Bredow-Werndl und Dalera, an denen seit Jahren nirgendwo ein Weg zum Sieg vorbeiführt. "Ich denke, die Chance ist absolut da", sagte Bundestrainerin Monica Theodorescu dem SID.
Ab Mittwoch tanzt Werth in Abwesenheit von "JBW" in Riad immerhin mit einem Teil der Dressurelite um die Wette. Die siebenmalige Olympiasiegerin, die in Paris ihren siebten Start bei Sommerspielen anpeilt, musste dabei bereits umplanen. Eigentlich wollte sie Emilio satteln, da dieser an einer Knochenhautentzündung erkrankte, wird die Rheinbergerin mit Spitzenpferd Quantaz antreten.
Für Theodorescu kein Problem: "Das ist bei uns Alltag. Einer holt sich einen gelben Schein, das ist nichts Ungewöhnliches. Deshalb ist sie ja auch mit zwei Pferden in der Saison an den Start gegangen, um die Option zu haben."
Werth muss sich mit Weltmeisterin messen
Werth misst sich auf dem harten Weg zum nächsten Weltcup-Titel im Königreich vor allem mit Weltmeisterin Lottie Fry auf Everdale. Bei der Weltcup-Station in Amsterdam triumphierte die Britin in Grand Prix und Kür jeweils vor Werth und Quantaz. Schon in der Kür am Mittwoch (12:15 Uhr MESZ) will die Deutsche das geraderücken.
Mit dabei ist in diesem Jahr auch Jungstar Raphael Netz, mit Great Escape Camelot feiert der 25-Jährige seine Weltcup-Premiere. Netz war bis vor kurzem Bereiter auf von Bredow-Werndls Gut Aubenhausen, er startet in seine erste Senioren-Saison.
"Er hat sich da reingeritten ins Finale und eine tolle Chance, bei einem solchen Senioren-Championat ins Rampenlicht zu kommen", sagte Theodorescu über Netz, der im U25-Bereich zahlreiche Medaillen sammelte. Als dritter Deutscher Reiter reist Matthias Rath mit Destacado nach Riad.
Neben den Dressurreitern kämpfen auch die deutschen Springer in Saudi-Arabien um Medaillen. Der dreimalige Sieger Markus Ehning (mit Coolio), Christian Ahlmann (mit Mandato) sowie Hans-Dieter Dreher (mit Elysio) gehen für Deutschland an den Start und versuchen, Branchenprimus Henrik von Eckermann aus Schweden seinen Titel abzuknöpfen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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