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Playoffs - Finale: Eisbären Berlin gewinnen Spiel drei nach Rekord-Spielzeit gegen Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Publiziert 21/04/2024 um 20:55 GMT+2 Uhr
Auch ohne ihren Topscorer Marcel Noebels haben die Playoff-Könige der Eisbären Berlin den nächsten Schritt zum zehnten Titel gemacht - im längsten Finale der deutschen Eishockey-Geschichte. Der DEL-Rekordmeister setzte sich im dramatischen dritten Playoff-Endspiel beim Hauptrundenersten Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 2:1 (1:0, 0:1, 0:0, 0:0, 1:0) in der zweiten Verlängerung durch.
Kai Wissmann und Yannick Veilleux feiern den Sieg der Eisbären Berlin
Fotocredit: Imago
Durch den Sieg gingen die Hauptstädter in der Best-of-seven-Serie gegen die Pinguins mit 2:1 in Führung.
Yannick Veilleux erzielte in der 98. Minute das entscheidende Tor. 2017 hatte Red Bull München gegen die Grizzlys Wolfsburg 96:12 Minuten zum Sieg im ersten Endspiel benötigt. "Meine Jungs geben nie auf", sagte Eisbären-Trainer Serge Aubin bei "MagentaSport", "wir sind glücklich mit dem Sieg. Zeit, nach Hause zu gehen."
Am Dienstag (19:30 Uhr) könnten die Berliner, die acht Playoff-Serien in Folge gewonnen haben, daheim alles vorbereiten für den ersten Matchball bereits am Freitag (19:30 Uhr) in Bremerhaven.
Ty Ronning (17.), der den verletzten Noebels in der ersten Sturmreihe ersetzte, brachte vor 4600 Zuschauern die Eisbären in Führung.
Keine bestätigung für Noebels-verletzung
Für den Finalneuling von der Waterkant glich Alex Friesen (22.) aus. Bremerhaven hatte Spiel eins mit 4:2, Berlin das zweite Duell mit 5:3 gewonnen.
Vize-Weltmeister Noebels hatte sich im zweiten Duell bei einem Zweikampf an der Bande offenbar eine Knieverletzung zugezogen. Bestätigen wollte das niemand.
"In den Playoffs spreche ich nicht über Verletzungen", sagte Trainer Serge Aubin. Noebels hatte nicht nur in der Hauptrunde die meisten Punkte beim Rekordmeister verbucht, sondern auch mit vier Toren und zehn Vorlagen in den ersten zwölf Spielen die Playoff-Wertung angeführt.
Schon vor dem ersten Bully gab es die erste Auseinandersetzung, nach 22 Sekunden die erste Strafzeit - für den Berliner Yannick Veilleux.
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Spiel drei zwischen Berlin und Bremerhaven war das längste Spiel der deutschen Playoff-Geschichte
Fotocredit: Imago
pföderl-Pass leitet ronning-tor ein
Doch die erste Bremerhavener Druckphase überstanden die Gäste dank Torhüter Blake Hildebrand unbeschadet. Und dann schlug der Noebels-Ersatz zu: Ronning traf nach starkem Pass von Leo Pföderl - und zum dritten Mal im dritten Spiel erzielten die Eisbären das 1:0.
Eine 5:3-Überzahl zu Beginn des zweiten Drittels nutzten die Gastgeber zum Ausgleich. Es ging in hohem Tempo weiter hin und her. Im Schlussdrittel versuchte Ross Mauermann noch einmal seinen Trick aus dem ersten Spiel.
Diesmal gelang es dem Deutsch-Amerikaner aber nicht, den Puck durch die eigenen Beine zu legen und dann ins Netz zu schaufeln.
"Beide Teams geben alles, verteidigen sehr gut", sagte Fischtown-Verteidiger Lukas Kälble bei "MagentaSport" vor der Overtime: "Keiner will den ersten Fehler machen. Jetzt kommt es darauf an, wer es mehr will."
Tiffels verpasst sieg-tor in erster Verlängerung
In der ersten Verlängerung war Berlin dem Sieg näher: Nach einem Schuss von Frederik Tiffels (66.) schauten die Schiedsrichter minutenlang auf die Videobilder, konnten den Puck aber nicht hinter der Linie erkennen.
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(SID)
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Quelle: SNTV
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