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Fabio Wagner nach seinem Horrorfoul für 14 Spiele gesperrt - Playoff-Spiel zwischen Ingolstadt und München eskaliert
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Publiziert 01/04/2026 um 22:35 GMT+2 Uhr
Nach seinem brutalen Foul im Playoff-Viertelfinale ist Fabio Wagner für 14 Spiele gesperrt worden. Zuvor hatte Wagner sich entschuldigt. Es tue ihm "aufrichtig leid", es sei "ein Fehler von mir" gewesen, er trage "die volle Verantwortung für mein Handeln", sagte der Verteidiger von Red Bull München in einem Instagram-Video und wünschte dem Ingolstädter Edwin Tropmann "gute Besserung".
Ein hartes Foul von Fabio Wagner löste beim Spiel von Red Bull München gegen Ingolstadt Tumulte aus
Fotocredit: Imago
Olympia-Teilnehmer Wagner hatte Tropmann bei der Münchner 2:7-Niederlage am Dienstag beim ERC Ingolstadt mit einem Check gegen den Kopf mitten auf dem Eis niedergestreckt. Der 20-Jährige war bewusstlos und musste nach minutenlanger Behandlung auf der Trage aus der Halle zum Krankenwagen gebracht werden.
Laut ERC erlitt er eine Kopf- und Nackenverletzung und bleibt für weitere Untersuchungen im Krankenhaus. Noch in der Nacht meldete sich Tropmann auf Instagram und bedankte sich für die "vielen lieben Genesungswünsche".
Die Sperre von Wagner gilt mindestens bis zum 8. Mai, sodass er bis zum Ende der diesjährigen Playoffs um die deutsche Meisterschaft nicht mehr zum Einsatz kommen darf.
Zudem erhält der Spieler eine Geldstrafe, wie die DEL weiter mitteilte. Auch Teamkollege Jeremy McKenna wurde nach einem Foul für zwei Spiele gesperrt.
München sammelt 125 Strafminuten
Wagner erhielt eine Spieldauer-Disziplinarstrafe - als dritter Münchner in der völlig aus dem Ruder gelaufenen Partie. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter Christopher Schadewaldt und Marian Rohatsch 175 Strafminuten, 125 davon gegen Red Bull.
Um eine weitere Eskalation zu verhindern, griffen sie nach Wagners Foul kurz vor Schluss zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Nach kurzer Beratung mit Trainern und Kapitänen warfen sie den Puck ein und ließen die verbleibenden 100 Sekunden von der Uhr laufen.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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