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Olympia-Quali: Deutschlands Eishockey-Frauen verspielen 2:0-Führung gegen Dänemark und verpassen Winterspiele in Peking
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Publiziert 14/11/2021 um 15:16 GMT+1 Uhr
Die deutschen Eishockey-Frauen haben die Olympischen Spiele erneut verpasst. Das Team von Bundestrainer Thomas Schädler bezwang in seinem letzten Spiel beim Qualifikationsturnier in Füssen Dänemark zwar mit 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen, hätte aber nur bei einem Sieg in der regulären Spielzeit noch eine Chance auf das Peking-Ticket gehabt.
Olympia-Aus für die deutschen Eishockey-Frauen
Fotocredit: SID
Als die Nationalhymne erklang, schossen den deutschen Eishockey-Frauen die Tränen in die Augen. Sie hatten zwar das letzte Spiel gewonnen, das Ticket für Olympia aber verloren. "Es tut verdammt weh", sagte Kapitänin Julia Zorn nach dem 3:2 (0:0, 2:1, 0:1, 1:0) nach Penaltyschießen gegen Dänemark bei "MagentaSport": "Irgendwo hat uns das Glück verlassen."
Der Sieg reichte nicht, nur bei einem Erfolg nach regulärer Spielzeit hätte die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) noch eine Chance gehabt. Nach Toren von Tanja Eisenschmid (31.) und Lilli Welcke (35.) führte sie im zweiten Drittel mit 2:0, gab den Vorsprung aber noch aus der Hand. "Die Chancenverwertung ist uns zum Verhängnis geworden", meinte Zorn.
Malene Frandsen (40.) und Silke Glud (48.) sorgten für den Ausgleich für die Däninnen, die sich damit für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar 2022) qualifizierten.
Zorns Penalty entschied zwar das Spiel, freuen konnte sich aber niemand. Am Ende gab's zum zweiten Mal die deutsche Hymne für den Sieger, doch ausschlaggebend war das einzige Spiel, bei dem sie nicht erklungen war: Die 0:3-Auftaktpleite gegen Österreich am vergangenen Donnerstag machte den Unterschied. Am Samstag hatte die DEB-Auswahl 4:1 gegen Italien gewonnen.
Deutsches Frauen-Eishockey: Wie geht es ohne Olympia weiter?
"Wir sind bitter enttäuscht, jede wollte nach Peking", sagte Bundestrainer Thomas Schädler:
Schon vor vier Jahren hatte die DEB-Auswahl die Qualifikation für die Spiele in Pyeongchang verpasst. Ohne Olympia drohen Kürzungen bei den Fördergeldern und den Bundeswehrstellen für die Spielerinnen.
"Wir älteren Spielerinnen wollten allen, die nach uns kommen, einen guten Stand hinterlassen", sagte die 31-jährige Zorn, die an den Spielen 2014 in Sotschi teilgenommen hatte:
DEB-Sportdirektor Christian Künast kündigte in Sachen Förderung und Bundeswehrstellen an: "In beiden Fällen finden die Gespräche im Mai 2022 statt. Wir sind trotzdem Weltranglistenachter. Das ist nicht so schlecht. Wir haben verdient, dass es, auch wenn sie sich nicht qualifiziert haben, weitergeht."
Aktuell haben 16 Nationalspielerinnen Plätze in der Sportfördergruppe der Bundeswehr, sie können wie Profis trainieren. Zorn sagte:
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(SID)
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