Olympia 2026 - Eishockey: Deutsche Frauen schlagen Frankreich in der Verlängerung und schmeißen die Franzosen raus

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen hat den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale verpasst, ihr vorletztes Gruppenspiel bei Olympia 2026 gegen Frankreich in der Verlängerung aber doch noch gewonnen. Durch Tore von Laura Kluge (20.) und Katarina Jobst-Smith (60.+2) schlug das DEB-Team die Französinnen 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0). Damit ist Frankreich aus dem Turnier ausgeschieden.

Sieg in der Overtime: Deutschland schlägt Frankreich

Quelle: Eurosport

Die deutsche Mannschaft war zwei Drittel lang die klar dominierende Mannschaft, schaffte es aber 60 Minuten lang nicht, ein zweites Tor zu schießen. So ging es in die Verlängerung, wo die Erlösung zwar durch einen Handgelenksschuss von Jobst-Smith schnell gelang, das direkte Viertelfinalticket aber nicht mehr gebucht werden konnte. Dazu hätte es einen Sieg in der regulären Spielzeit gebraucht.
Durch den Overtime-Sieg hat Deutschland in der Gruppe B, aus der nur drei Teams ins Viertelfinale einziehen, auf Tabellenplatz drei vor dem letzten Gruppenspiel am Dienstag gegen Italien (ab 16:40 Uhr live auf Eurosport und HBO Max) fünf Punkte.
Japan als Tabellenvierter steht bei drei Punkten und könnte mit einem Sieg gegen die Gruppenersten aus Schweden noch an Deutschland vorbeiziehen. Sicher ausgeschieden ist dagegen Frankreich, das alle vier Gruppenspiele schon hinter sich hat und mit nur einem Punkt Gruppenletzter wird.
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Highlights: Jobst-Smith rettet DEB-Frauen in der Overtime

Quelle: Eurosport

Von Beginn an war das deutsche Team gegen Frankreich spielbestimmend und auch gleich mehrmals im ersten Drittel in Überzahl. Trotz eines Torschussverhältnisses in den ersten 20 Minuten von 12:2 dauerte es aber bis 35 Sekunden vor Drittelende, bis Kluge den Puck zum 1:0 unter die Latte hämmerte.
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Hammer unter die Latte: Kluge schießt Deutschland in Führung

Quelle: Eurosport

Im zweiten Drittel kam Frankreich etwas besser ins Spiel, das deutsche Team aber blieb die stärkere Mannschaft mit den klareren Chancen - nur eben ohne das 2:0 nachzulegen. Die beste Chance dazu hatte Kluge in der 30. Spielminute, als sie allein aufs Tor von Torhüterin Alice Philbert zulief, aus nächster Nähe aber knapp am Winkel vorbeischoss.
Nach einer durch technische Probleme in der Halle etwas verlängerten zweiten Drittelpause wendete sich zu Beginn des dritten Drittels plötzlich das Blatt: Frankreich kam besser aus der Kabine und übernahm das Zepter in den ersten Minuten, so dass nun Sandra Abstreiter häufiger gefordert wurde.
Die Konsequenz folgte in Minute 49: Das deutsche Team verlor den Puck in der Vorwärtsbewegung, Frankreich schaltete schnell um, spielte sich gut durch und schließlich traf Estelle Duvin aus nächster Nähe durch die Beine von Abstreiter zum 1:1.
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Frankreich gleicht aus: Duvin trifft gegen Deutschland im Schlussdrittel

Quelle: Eurosport

Der Ausgleichstreffer wirkte zwar offensichtlich, wie ein Weckruf und Deutschland wurde danach wieder aktiver. Trotzdem aber gelang vor der Overtime keinem der beiden Teams das nötige zweite Tor. Es ging in die Verlängerung und dort dauerte es aber nur 67 Sekunden, bis Jobst-Smith mit einem Handgelenksschuss halbhoch links ins Netz traf.
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"Ich hab's auf Video!" Schiefer nimmt uns im Training mit aufs Eis

Quelle: Eurosport


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