Olympia 2026 - Eishockey: Deutschland reicht gegen Frankreich ein Pass - NHL-Stars clever gegen Bewacher eingesetzt
Update 17/02/2026 um 18:15 GMT+1 Uhr
Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht bei Olympia 2026 im Viertelfinale. Am Dienstagnachmittag setzte sich die Truppe von Bundestrainer Harold Kreis mit 5:1 (3:0, 0:1, 2:0) gegen Frankreich durch. Den Grundstein für den Triumph über die Équipe Tricolore legte ein überzeugendes erstes Drittel, in welchem die NHL-Stars rund um Leon Draisaitl den Unterschied auf dem Eis ausmachten.
Bewacher ausgetrickst! Krupp erklärt Dosenöffner gegen Frankreich
Quelle: Eurosport
"Das war ein perfekter Start", analysierte Eurosport-Experte Uwe Krupp den Auftritt der deutschen Nationalmannschaft. "Es herrschte eine gewisse Anspannung auf dem Eis, Deutschland wollte sich rehabilitieren."
Was der ehemalige Bundestrainer damit meinte? Am zurückliegenden Sonntag musste sich das DEB-Team gegen Goldfavorit USA klar mit 1:5 geschlagen geben. Zwei Tage später folgte die Antwort auf diesen Nackenschlag, gegen Frankreich legten die deutschen Cracks furios los.
Nach drei Minuten und 40 Sekunden nutzte Deutschland eine Überzahlsituation aus und ging dank Draisaitl in Führung.
Zwar hatte sich Frankreich in seiner Defensivarbeit auf den NHL-Superstar und seine Teamkollegen Tim Stützle und John-Jason Peterka konzentriert, mit einem cleveren Schachzug erzwang Deutschland aber eine Lücke im französischen Bollwerk.
Deutschland reicht ein cleverer Pass
"Jeder weiß, dass die Scheibe auf die rechte Seite zu Leon geht", erklärte Krupp das räumliche Abdecken der Franzosen. "Deutlich weniger Aufmerksamkeit erhält Joshua Samanski direkt vor dem Tor. Aber in dem Moment, in dem der Pass zu ihm erfolgt, reagieren alle auf ihn."
So wird der eigentlich für Draisaitl abgestellte Abwehrspieler hin zu Samanski, der mit dem Rücken zum Tor eigentlich auch den Abschluss suchen hätte können, gezogen.
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"Genau so geht's!" Draisaitl macht früh das 1:0 gegen Frankreich
Quelle: Eurosport
Der 23-Jährige hatte aber ein Auge für seinen prominenten Mitspieler auf dem rechten Flügel und bediente ihn mit einem feinen Querpass. "Und aus dieser Position schießt Leon pro Saison 15 Tore in der NHL", merkte Krupp an.
Es waren so blitzsauber ausgeführte Spielzüge wie dieser, welche Deutschland früh auf Kurs Viertelfinale brachten. Dort kreuzen sie am Mittwoch um 12:10 Uhr mit der Slowakei ihre Säbel.
"Sie haben sich genügend Souveränität erarbeitet, um darauf im nächsten Spiel aufzubauen. Wir hatten mit Frankreich einen Aufbaugegner und benötigen jetzt eine noch bessere Leistung, um gegen die Slowakei zu gewinnen", so Krupp.
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