Deutschland unterliegt Schweden zum Olympia-Auftakt - DEB-Frauen schießen erstes Eishockey-Tor der Spiele, aber verlieren

Erst "völlig losgelöst", dann tief enttäuscht: Die deutschen Eishockey-Frauen haben ihr lang erwartetes Olympia-Comeback nach einer durchwachsenen Leistung verpatzt. Zum Auftakt des Turniers in Mailand verlor die Mannschaft von Bundestrainer Jeff MacLeod am Donnerstag gegen Schweden mit 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) und geriet im Kampf um den erhofften Einzug ins Viertelfinale früh ins Hintertreffen.

Highlights: Zu viele Strafzeiten - DEB-Frauen unterliegen Schweden

Quelle: Eurosport

"Wir sind gut gestartet", sagte Kapitänin Daria Gleißner kurz nach der Schlusssirene im "ZDF", danach aber habe die deutsche Mannschaft ihren Zusammenhalt verloren.
"Wir wussten, was auf uns zukommt, aber vielleicht waren wir alle zu nervös." Mitspielerin Emily Nix ergänzte, dass sich die DEB-Auswahl nach dem geglückten Start "zu viele Strafen geholt" habe, dadurch sei das "Momentum" auf die Seite der Schwedinnen gekippt.
Verteidigerin Nina Jobst-Smith (9.), eine von drei deutschen Spielerinnen aus der nordamerikanischen Profiliga PWHL, nutzte die erste deutsche Überzahl zur Führung. Lina Ljungblom (12., 28.), Mira Jungaker (40.) und Thea Johansson (52.) drehten das Spiel für Schweden.
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Deutschland schießt erstes Eishockey-Tor! Jobst-Smith schlenzt ihn rein

Quelle: Eurosport

Nächste Chance am Samstag gegen Japan

In Mailand kämpft das DEB-Team in der schwächer eingestuften Gruppe B mit Schweden, Japan, Frankreich und Gastgeber Italien um drei Viertelfinal-Tickets.
"Schweden war der härteste Gegner in der Gruppenphase, das Spiel können wir abhaken, dann greifen wir wieder an und gewinnen die nächsten drei Spiele", betonte Nix.
Im zweiten Vorrundenduell trifft Deutschland am Samstag (12:10 Uhr live im TV bei Eurosport und im Stream bei HBO Max) auf Japan.
Gegen die Japanerinnen hatte die DEB-Auswahl ihre Generalprobe Ende Januar verloren (2:3 n.V.). Olympisches Edelmetall gab es für die Frauen-Nationalmannschaft noch nie, bestes Abschneiden ist bislang ein fünfter Platz 2006 in Turin.
Die deutschen Frauen wollen auf der großen Olympia-Bühne die Aufmerksamkeit nutzen und den jüngsten Aufschwung bestätigen. Das Viertelfinale ist das Minimalziel. MacLeod hoffte im Vorfeld gar auf den ganz großen Wurf.
"Für jeden, der teilnimmt, ist es der Traum, eine Medaille zu gewinnen. Wenn wir als Team gut performen, ist das möglich", hatte der Kanadier dem "RND" gesagt.

Schweden gewinnt nach gutem DEB-Start verdient

Die deutschen Frauen wollen auf der großen Olympia-Bühne die Aufmerksamkeit nutzen und den jüngsten Aufschwung bestätigen. Das Viertelfinale ist das Minimalziel. MacLeod hoffte im Vorfeld gar auf den ganz großen Wurf.
"Für jeden, der teilnimmt, ist es der Traum, eine Medaille zu gewinnen. Wenn wir als Team gut performen, ist das möglich", hatte der Kanadier dem "RND" gesagt.
Die Freude währte aber nur kurz. Beim schnellen Ausgleich machte Torhüterin Sandra Abstreiter gegen ihre Teamkollegin aus Montreal nicht die beste Figur.
Auch beim zweiten Ljungblom-Treffer, den Deutschland nach der Strafe für Celina Haider in Unterzahl kassierte, stand die Defensive nicht sicher.
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Überzahltor! Schweden dreht Spiel gegen Deutschland

Quelle: Eurosport

Das DEB-Team sorgte in der Folge nur selten für Entlastung, 16:37 Torschüsse belegten die schwedische Überlegenheit. Die Aufholjagd blieb trotz einer Steigerung im Schlussdrittel aus.
(SID)
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Wissmann brennt auf die Spiele: "Verfolge Olympia seit Kindheitstagen"

Quelle: Eurosport


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