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USA feiern Gold nach Sieg im Eishockey gegen Kanada - Connor Hellebuyck und Jack Hughes werden zu Olympia-Helden
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Publiziert 23/02/2026 um 14:32 GMT+1 Uhr
Nach dem dramatischen Finalsieg gegen Kanada bei Olympia verwandelte sich die Nacht für die US-Eishockey-Stars in eine einzige Orgie des Jubels. In der Kabine brachen alle Dämme, die Goldmedaillen wurden gefeiert, Bierduschen inklusive. Zwischen ausgelassener Ekstase, emotionalen Momenten und prominenten Gratulanten erlebte das Team eine Party, die dem historischen Triumph gerecht wurde.
Highlights: USA bezwingt Kanada nach Wahnsinns-Finale in der Overtime
Quelle: Eurosport
Donald Trump gratulierte bei der Gold-Party der neuen amerikanischen Eishockey-Helden nur am Telefon, den Vorsänger in der Kabine gab der Direktor des FBI.
Völlig entfesselt schüttete Kash Patel nach dem "Miracle on Ice 2.0" erst das Bier in sich hinein und spritzte es dann grölend durch die Gegend, während ihm NHL-Star Matthew Tkachuk die Goldmedaille um den Hals hängte.
Und irgendwann klingelte dann auch Patels Boss durch, prompt stellte er den Präsidenten auf Lautsprecher. "Das war ein unglaubliches Spiel."
"Ich kenne niemanden, der das Spiel nicht geguckt hat. Ihr werdet noch in 50 Jahren stolz darauf sein", sagte Trump nach dem 2:1-Sieg nach Verlängerung im olympischen Finale gegen den kanadischen Erzrivalen – auf den Tag genau 46 Jahre nach dem sensationellen Triumph über die Sowjetunion in Lake Placid.
Trump mischt in Gold-Feier mit
Trump wäre nun nicht Trump, wenn er diese sportliche Sternstunde nicht politisch auszuschlachten versuchte. "Am Dienstag halten wir die Rede zur Lage der Nation. Ich könnte ein Militärflugzeug senden. Wenn ihr Lust habt ...", sagte Trump – und erntete Gejohle von den Spielern.
Dann fügte Trump noch an, die Männer müssten wohl auch das Frauen-Team, das in Mailand ebenfalls Gold gewonnen hatte, mitbringen, ansonsten würde er "wahrscheinlich 'impeached' werden." Wieder folgte Gelächter.
Ein Endspiel für die Geschichtsbücher
Ob das wirklich alles so hinhaut, ist fraglich, immerhin nimmt schon am Mittwoch die NHL ihren Spielbetrieb wieder auf. "Ich denke, dass es hinsichtlich unserer Heimreise noch viele Unwägbarkeiten gibt. Wir werden sehen, was passiert", sagte US-Kapitän Austin Matthews.
Nichtsdestotrotz feiert eine ganze Nation den Sieg über Kanada in einem Endspiel, das nicht nur wegen der trumpschen Annexionsrhetorik politisch aufgeladen war, sondern auch wegen dem, was auf dem Eis passierte, in die Geschichtsbücher eingehen wird.
Hellebuyck macht sich unsterblich
Torhüter Connor Hellebuyck machte mit 41 (!) Paraden das Spiel seines Lebens, brachte die stetig drückenden Kanadier zur Verzweiflung – und beeindruckte damit sogar Trump. "Ich will all eure Hände schütteln, aber vor allem die des Goalies", sagte er.
Auch US-Headcoach Mike Sullivan befand: "Connor war heute ein Held für unser Team, ohne Zweifel." Und dann wäre da natürlich Jack Hughes, der sich mit seinem umjubelten Siegtor nach 1:14 Minuten in der Overtime ein Denkmal setzte.
Hughes Traum wird Realität
Und der 24 Jahre alte Angreifer der New Jersey Devils hatte in der Nacht zuvor eine Vorahnung. Zwei Stunden lang habe er mit seinem Bruder und Mitspieler Quinn auf seinem Zimmer wachgelegen.
"Dann fragt er: Woran denkst du? Und ich sage: An mein Siegtor morgen in der Overtime", erzählte Hughes: "Davon träumst du, wenn du sechs oder sieben Jahre alt bist. Das ist der beste Moment im US-Eishockey seit langem."
Ausgeschlagene Zähne halten ihn nicht auf
Den musste Hughes zwar teuer bezahlen, tat dies aber nur zu gern. Der Kanadier Sam Bennett hatte ihm im dritten Drittel mit einem hohen Stock zwei Zähne abgebrochen. "Ich habe auf das Eis geschaut und sah meine Zähne. Und ich dachte mir: Jetzt geht das schon wieder los", sagte Hughes.
Doch nicht einmal Blut und Schmerzen konnten verhindern, dass der Stürmer diesen goldenen Puck ins Netz schob. Und als die Party in der Arena von Santagiulia vorbei war, trugen sie den Helden von Mailand auf Schultern durch das Olympische Dorf.
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(SID)
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