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DEL: Eisbären Berlin bezwingen die Adler Mannheim im Entscheidungsspiel und fordern Red Bull München im Finale
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Publiziert 28/04/2022 um 23:34 GMT+2 Uhr
Meister Eisbären Berlin hat sich in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) in sein zwölftes Finale gerettet. Im fünften und entscheidenden Play-off-Halbfinale gegen seinen Vorgänger Adler Mannheim setze sich der DEL-Rekordchampion nach seiner zuletzt verspielten 2:0-Führung mit 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) durch und entschied die Best-of-five-Serie mit 3:2 für sich.
Mathias Niederberger (r.) jubelt mit Frank Hördler - Eisbären Berlin
Fotocredit: Imago
In den Endspielen trifft der Hauptrundensieger auf Red Bull München. Für das Team von Eisbären-Coach Serge Aubin beginnt die Jagd auf den neunten DEL-Triumph bereits am Freitag (19:30 Uhr) wiederum mit Heimvorteil in der Arena am Ostbahnhof. München hatte das Halbfinale gegen die Grizzlys Wolfsburg am vergangenen Sonntag mit 3:0 für sich entschieden und konnte seitdem regenerieren.
"Wir haben schlau gespielt", lobte Aubin am "MagentaSport"-Mikrofon seine Mannschaft und kündigte trotz der extrem kurzen Vorlaufzeit für die Duelle mit München selbstbewusste Auftritte der Hauptstädter an: "Wir werden auch auf mögliche fünf Spiele gut vorbereitet sein. Wir sind bereit."
Für Mannheim war wie in der zurückliegenden Spielzeit in der Vorschlussrunde Endstation. Die Adler konnten zwei Tage nach der Erzwingung des Entscheidungsspiels ihre Aufholjagd nicht mit der elften Endspielteilnahme krönen. Berlins Treffern durch Ex-Nationalspieler Manuel Wiederer (21.) und Blaine Byron (46., 60.) und hatte die Mannschaft von Trainer Bill Stewart nichts entgegenzusetzen.
Nationalspieler Korbinian Holzer konnte denn auch mit allen Komplimenten für die großartige Moral seines Teams zunächst nichts anfangen: "Gerade geht mir das ziemlich auf den Sack, dass wir ausgeschieden sind."
DEL: Abstieg von Krefeld besiegelt
Während die wichtigste Entscheidung der Saison in den Finals erst noch ausgespielt werden muss, sind die Würfel im Tabellenkeller am Donnerstag endgültig gefallen.
Hauptrunden-Schlusslicht Krefeld Pinguine verzichtete entgegen seiner ursprünglichen Ankündigungen trotz seiner Bedenken wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Saison keine Beschwerde vor dem Schiedsgericht einzulegen.
Demnach wird der Ex-Meister, der sich durch den Ausfall einiger Begegnungen aufgrund von zu hoher Infektionszahlen bei den jeweils betroffenen Gegnern benachteiligt sieht, in der kommenden Saison in der unterklassigen DEL2 antreten.
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