Kanada kommt langsam in Schwung

Olympiasieger Kanada kommt mit seinen NHL-Jungstars bei der WM in Minsk immer besser in Schwung und bleibt Schweden auf den Fersen. Die Ahornblätter fertigten Dänemark mit 6:1 (1:1, 1:0, 4:0) ab und feierten in der Gruppe A ihren dritten Sieg in Folge. Die Tre Kronor liegen nach dem 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) gegen Favoritenschreck Frankreich weiter mit einem Punkt Vorsprung an der Tabellenspitze.

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Kanadas Nachbar USA rutschte dagegen drei Tage nach dem 1:6-Debakel gegen Rekordweltmeister Russland böse aus. Der Olympiavierte verlor überraschend 5:6 (1:2, 2:1, 2:3) gegen Lettland und muss nun in der Gruppe B sogar um die Viertelfinalteilnahme zittern. Die Balten um den Krefelder Kapitän Herberts Vasiljevs, am vergangenen Sonntag noch 2:3-Verlierer gegen die deutsche Nationalmannschaft, zogen an den Amerikanern vorbei auf den zweiten Tabellenplatz. "Sechs Gegentore sind viel zu viel", klagte US-Abwehrspieler Seth Jones, "wir müssen defensiv besser arbeiten - Verteidiger und Stürmer."
Gastgeber Weißrussland, am Samstag nächster Gegner der DEB-Auswahl, erlitt beim 0:2 (0:1, 0:0, 0:1) gegen Finnland einen Rückschlag. Das deutsche Team rutschte auf den sechsten Rang ab.
Hodgson mit drei Treffern
Cody Hodgson, Teamkollege des deutschen NHL-Stars Christian Ehrhoff bei den Buffalo Sabres, war mit drei Toren der überragende Spieler im kanadischen Team. Matt Read von den Philadelphia Flyers steuerte zwei Treffer bei. Morten Green vom DEL-Klub Schwenninger Wild Wings wurde vor der Partie als neuer dänischer Rekordnationalspieler geehrt, der 33-Jährige bestritt sein 257. Länderspiel.
Der neunmalige Weltmeister Schweden ging durch einen Doppelschlag von Joel Lundqvist und Oscar Möller innerhalb von 18 Sekunden (36.) mit 2:0 in Führung. Den Franzosen, die schon Kanada und die Slowakei überraschend geschlagen hatten, kamen nur noch zum Anschlusstreffer durch Stephane da Costa (45.).
Der 37-jährige Vasiljevs erzielte für die Letten das Siegtor (58.). Der Olympia-Achte hatte zuvor schon mit einem 3:2 gegen den zweimaligen Weltmeister Finnland für Aufsehen gesorgt. Ein sehenswerter Alleingang von Petri Kontiola (17.) leitete den finnischen Erfolg ein, 16 Sekunden vor Schluss traf der 29-Jährige zudem ins leere Tor.
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