Der Verband werde nun prüfen, wie man mit der lettischen Hauptstadt Riga verfahre. Man werde "auch die Möglichkeit eines Wechsels zu einem Format mit nur einer Spielstätte prüfen, um die Sicherheitsvorschriften für COVID-19 und die Reisen der Teams zu erleichtern."
Franz Reindl, Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), lobte die Entscheidung als "wohl überlegt, konsequent und logisch." Ausrichter Belarus könne "die Voraussetzungen nicht garantieren, die notwendig sind, um in diesem Jahr ein würdiger Gastgeber einer Eishockey-WM zu sein."
"Wir hatten versucht, dafür zu werben, dass die Weltmeisterschaft als ein Werkzeug zur Versöhnung genutzt werden könnte, um die soziopolitischen Probleme in Belarus zu beruhigen und einen positiven Weg in die Zukunft zu finden." Eine WM in Minsk sei angesichts der drohenden größeren Probleme allerdings "nicht angemessen", meinte der Fasel.
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Zuletzt hatten Hauptsponsor Skoda und Liqui Moly ihren Rückzug angekündigt, sollte das Land des umstrittenen Diktators Alexander Lukaschenko Co-Gastgeber des Turniers bleiben und so den Druck auf die IIHF massiv erhöht.
Hintergrund sind die Menschenrechtsverletzungen im diktatorisch regierten Belarus. Unter anderem war Lukaschenko nach seiner umstrittenen Wiederwahl im vergangenen Sommer durch seine Sicherheitskräfte brutal gegen Demonstranten vorgegangen.
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(SID)

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