Eiskunstlauf-Paar Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin patzt bei EM in Sheffield - Dämpfer vor Olympia in Mailand

Die deutschen Eiskunstlauf-Hoffnungsträger Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin haben bei der EM in Sheffield die erfolgreiche Titelverteidigung verpasst und auf ihrer Mission Olympiamedaille einen Dämpfer hinnehmen müssen. Bei der Generalprobe für die Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo kamen die favorisierten Vize-Weltmeister nach zwei Stürzen von Hase in der Kür nur auf Rang zwei.

Ein Patzer zu viel: Hase/Volodin verpassen Titelverteidigung

Quelle: Eurosport

Insgesamt kassierte das deutsche Duo 203,87 Punkte und musste sich dem georgischen Paar Anastasia Metelkina/Luka Berulawa (215,76) deutlich geschlagen geben. Dritte wurden Maria Pavlova/Alexei Sviatchenko aus Ungarn (202,56).
Schon nach dem Kurzprogramm am Mittwoch hatte das Berliner Duo mit 74,81 Punkten auf Rang zwei hinter Metelkina/Berulawa gelegen. Auch in der Kür zur Musik von Max Richter lief nicht alles rund: Volodin überdrehte beim dreifachen Toeloop, Hase stürzte beim Wurf-Rittberger und bei der Schlusshebung.
Am Donnerstagmorgen hatte die 26-Jährige noch über Erkältungssymptome geklagt. "Wir waren sehr aufgeregt", sagte Hase nach der Kür.
Am 15. und 16. Februar in der Milano Ice Skating Arena wollen Hase/Volodin nun zwei fehlerfreie Programme zusammenbekommen.
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Trotz Sturz: Georgisches Duo sichert sich EM-Titel

Quelle: Eurosport

Hocke/Kunkel laufen auf Platz vier

Annika Hocke/Robert Kunkel rundeten als Vierte das ordentliche Ergebnis für die Deutsche Eislauf-Union (DEU) ab. Die ehemaligen EM-Dritten aus Berlin, die in Mailand ebenfalls an den Start gehen werden, hatten mit 188,27 Punkte großen Rückstand auf das Podium, liefen zu "I'd Do Anything for Love" von Meat Loaf ihre beste Kür der Saison.
"Es war für uns hochemotional auf dem Eis. Das Publikum war überwältigend", sagte Hocke. Nicht auf dem Eis standen verletzungsbedingt die italienischen WM-Dritten Sara Conti/Niccolo Macii.
Einen gebrauchten Nachmittag erlebte Genrikh Gartung (Oberstdorf). Der deutsche Meister verpatzte sein Kurzprogramm und rettete sich als 24. von 29 Läufern mit 64,45 Punkten so gerade in das Kürfinale am Samstag (14:00 Uhr).

Deutsche Hoffnung stürzt im Kurzprogramm

"Ich war vor meinem EM-Debüt sehr aufgeregt. Natürlich bin ich sehr enttäuscht", sagte der mit 18 Jahren jüngste Starter im Feld. Der Sturz beim dreifachen Axel habe ihn "aus dem Konzept gebracht", dazu erhielt er einen Punktabzug wegen eines Zeitverstoßes.
In der Männer-Konkurrenz hat Deutschland ebenso wie bei den Frauen bei den Winterspielen in Mailand keinen Startplatz. Der in Russland geborene Gartung ist wegen des noch fehlenden deutschen Passes nicht startberechtigt, Gold geht bei Olympia nur über den US-Amerikaner Ilia Malinin.
(SID)
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Mission Titelverteidigung läuft: Hase/Volodin zur Halbzeit Zweite

Quelle: Eurosport


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