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Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin machen nächsten Schritt in Richtung Weltspitze - Eiskunstlauf-Duo harmoniert
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Publiziert 08/12/2024 um 12:09 GMT+1 Uhr
Die Paarläufer Minerva-Fabienne Hase und Nikita Volodin überzeugen im vorolympischen Winter mit neuer Konstanz. Der Sieg beim Grand-Prix-Finale unterstreicht ihren Platz in der Weltspitze. Stolz und gut gelaunt kostete das deutsche Eiskunstlauf-Duo den bislang größten Triumph des vorolympischen Winters aus - und nahm nach dem Sieg beim Grand-Prix gleich die nächsten Titel in den Fokus.
ISU Grand Prix of Figure Skating Final : Ilia Malinin wins
Quelle: Eurosport
Minerva-Fabienne Hase posierte lächelnd mit ihrer Goldmedaille, Nikita Volodin testete mit einem Grinsen die Bissfestigkeit seiner Trophäe.
In zwei Wochen steht in Oberstdorf die Titelverteidigung bei deutschen Meisterschaften an, Ende Januar wollen die Berliner bei der EM in Estlands Hauptstadt Tallinn eine offene Rechnung begleichen. "Da haben wir aus dem letzten Jahr einiges gutzumachen", sagte Hase.
Im Januar waren Hase/Volodin bei der EM in Litauen als Fünfte hinter den Erwartungen geblieben. Ein ähnlicher Ausrutscher ist derzeit nicht zu erwarten. Das derzeit beste deutsche Paar besticht mit neuer Konstanz, vor allem in der Kür.
In Grenoble schraubten sie nach dem guten Kurzprogramm (76,72) die Punktzahl auf insgesamt 218,10 Zähler, lagen am Ende deutlich vor den japanischen Ex-Weltmeistern Riku Miura/Ryuichi Kihara (206,71).
Hase/Volodin überzeugten bereits zu Saisonstart
Die WM-Dritten Hase/Volodin hatten schon zum Saisonstart bei der Nebelhorn Trophy in Oberstdorf überzeugt. In der Folge gewannen sie ihren ersten Grand Prix des Winters in Angers. Beim zweiten Einsatz in Chongqing/China kostete ein Wackler im Kurzprogramm den möglichen Erfolg.
Die Kür zu Vivaldis "Vier Jahreszeiten" aber sitzt beständig. "Von der Reihenfolge der Elemente ist es bereits das zweite Jahr, dass wir es so laufen", hatte Hase dem rbb schon vor dem Grand-Prix-Finale gesagt: "Dementsprechend ging es auch in der Saisonvorbereitung schneller, die Rhythmen wieder reinzubekommen."
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Hase/Volodin nach Triumph euphorisiert: "Bin so stolz"
Quelle: Eurosport
Das aktuelle Programm sei das beste der Karriere. "Ich finde, wir können jetzt am besten zeigen, was wir draufhaben und unsere Stärken mehr hervorheben", sagte Hase: "Wir freuen uns, dass man das auch direkt in den Punkten sieht. Da bekommen wir ja direktes Feedback und sehen, dass die Preisrichter auch den Schritt wahrnehmen, den wir im Sommer gemacht haben."
Seit Juni 2022 läuft Hase an Volodins Seite. Ein gemeinsamer Start bei den Olympischen Winterspielen in Mailand 2026, dem sie mit dem Gewinn eines Quotenplatzes bei der WM im März in Boston näherkommen würden, ist der große Traum.
Volodin muss fleißig deutsch lernen
Die größte Hürde ist aber noch nicht aus dem Weg geräumt: Dem in Sankt-Petersburg geborenen Russen Volodin fehlt der für Olympia notwendige deutsche Pass.
Der Einbürgerungstest steht noch aus. "Er ist fleißig dabei, Deutsch zu lernen", sagte Hase, "er hat schon ein ganz gutes Level erreicht und möchte bald mit der Prüfungsvorbereitung beginnen."
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(SID)
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