Die russischen Olympiazweiten Viktoria Sinizina und Nikita Kazalapow waren von der Teilnahme ausgeschlossen worden, ein deutsches Eistanzpaar war ebenfalls nicht am Start.
Emotionaler Höhepunkt des letzten WM-Tages war der Auftritt von Iwan Schmuratko.
Der viermalige ukrainische Meister rührte im Wettkampf der Männer viele der 5000 Zuschauer in der südfranzösischen Metropole zu Tränen. Auch der 20-Jährige selbst verließ das Eis mit feuchten und geröteten Augen und starrte dabei fast ungläubig auf das enthusiastisch jubelnde Publikum.
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"Wir Ukrainer zeigen seit einem Monat, was die wirklichen Werte sind. Wir müssen weiter versuchen, den Terrorismus zu stoppen, müssen verhindern, dass wegen dieses Wahnsinnigen Menschen sterben", sagte Schmuratko, der ohne jegliches Training und auf Umwegen aus seinem vom Krieg erschütterten Heimatland angereist war.
Vor Ort betreut wurde der Olympia-24. von Peking von seinen Landsleuten Alexandra Nasarowa und Maxim Nikitin, die Eistänzer waren nach dem Kurzprogramm aus dem WM-Wettbewerb ausgestiegen. Schmuratko wurde beim Sieg des Japaners Shoma Uno 23.
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(SID)

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