Wirbel um Olympia-Anzug von Jutta Leerdam - Falscher Einteiler kam bei Versteigerung unter den Hammer

Eisschnelllauf-Star Jutta Leerdam holte sich bei den Olympischen Spielen in Mailand und Cortina über 1000 m erstmals Olympia-Gold. Der Rennanzug, den die 27-Jährige dabei trug, wurde Ende Februar für den guten Zweck in den Niederlanden versteigert. Ein Bieter legte 195.000 Euro auf den Tisch. Doch nun stellte sich heraus, dass der Einteiler von Leerdam gar nicht der Gold-Anzug aus Italien war.

Tränen und Jubel auf dem Eis: Leerdam holt Gold

Quelle: Eurosport

Der niederländische Sportverband "NOC*NSF" teilte nach den ersten Medienberichten in einem Statement mit, dass der "Status eines versteigerten Eisschnelllaufanzugs von Jutta Leerdam korrigiert" worden sei.
Nach einer eingehenden Überprüfung habe sich herausgestellt, dass es sich bei dem versteigerten orange-blauen Anzug des niederländischen Sportstars "nicht um den Wettkampfanzug handelt, den Leerdam bei den 500- und 1000-Meter-Rennen in Mailand trug". Über 500 m hatte die Niederländerin nach ihrem Olympiasieg zudem Silber gewonnen.
Die Bezeichnung des Einteilers sei daher von "getragener Wettkampfanzug" in "Olympischer Eisschnelllaufanzug" geändert worden, hieß es weiter. Auch der anonyme Bieter, der den Anzug ersteigert hatte, wurde mittlerweile über den Fehler informiert. Dieser habe angedeutet, dass er diesen dennoch behalten will.
Der Erlös wird in den sportlichen Nachwuchs investiert und kommt somit niederländischen Eisschnelllauftalenten zugute. Besonders Leerdams Jugendklub "IJsvereniging Pijnacker", wo die 27-Jährige das Eislaufen lernte, soll damit unterstützt werden.
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Nächstes Edelmetall: Superstar Leerdam schnappt sich Silber

Quelle: Eurosport


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