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Ferrari: Charles Leclerc 40 Punkte hinter Lewis Hamilton - Marc Surer sieht dennoch Potenzial beim Potenzial
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Publiziert 23/06/2026 um 15:22 GMT+2 Uhr
Marc Surer ist der Meinung, dass Charles Leclerc auch weiterhin der schnellere Ferrari-Pilot ist - Allerdings müsse der Monegasse seine Fehlerquote reduzieren. Dreimal in Folge hat Lewis Hamilton ihn im internen Ferrari-Duell zuletzt geschlagen. In Kanada und Monaco wurde der Rekordweltmeister jeweils Zweiter, beim vergangenen Rennen in Barcelona stand er sogar ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Charles Leclerc hat für die kommenden Jahre bei Ferrari verlängert
Fotocredit: Getty Images
Während der Brite in der Weltmeisterschaft dadurch auf Rang zwei nach oben geklettert ist, sah Leclerc zuletzt zweimal nacheinander nicht einmal die Zielflagge. Am reinen Speed liegt es laut Marc Surer nicht, dass das Momentum aktuell eindeutig auf Hamiltons Seite ist.
"Für mich ist Charles nach wie vor der schnellere Fahrer", sagt der Experte in einem exklusiven Interview auf dem Youtube-Kanal von "Formel1.de". Der Monegasse mache momentan aber "einfach zu viele Fehler", so der langjährige Formel-1-Pilot.
Surer ist in diesem Zusammenhang aufgefallen, dass Leclerc das "in seiner Karriere schon öfters passiert" sei. "Er ist sau schnell, er hat unglaublich viele Polepositions. Aber wenn es dann drauf ankommt, kommt irgendwas dazwischen", kritisiert Surer.
Tatsächlich war Leclercs Fehlerquote zuletzt zu hoch. Bei seinem Heimrennen in Monaco crashte er, auch wenn er selbst die Bremsen dafür verantwortlich machte, beim folgenden Grand Prix in Barcelona flog er im Qualifying im entscheidenden Q3 erneut ab.
Experte Surer: "Muss es auch zeigen können"
Leclerc müsse daher "wirklich aufpassen, dass er es auf die Reihe kriegt", so Surer, denn: "Wenn er der Schnellere ist, muss er das auch zeigen können und ein fehlerfreies Wochenende haben." Doch genau ein solches hatte Leclerc zuletzt eben nie.
"Eigentlich muss er einfach vergessen, dass Lewis Hamilton jetzt plötzlich vor ihm fährt", rät ihm Surer. Leclerc müsse sich auf sich selbst konzentrieren und "seinen Job machen", so der Experte, der erklärt, dass der Monegasse nun ein "perfektes Wochenende" brauche.
"Dann kommt das Selbstvertrauen auch wieder", ist sich Surer sicher. In der Fahrer-WM liegt Leclerc nach seinen beiden Nullnummern in Monaco und Barcelona mittlerweile 40 Zähler hinter Hamilton und sogar 81 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli.
Experte Jacques Villeneuve forderte daher jüngst bereits, dass sich Ferrari in der Meisterschaft jetzt voll auf Hamilton konzentrieren könne, "wenn sie eine kleine Chance auf den Sieg haben wollen". Surer findet es dafür aber noch "viel zu früh", betont er.
Surer: "Charles wieder ein Kandidat"
"Die Ausfälle hat Charles hoffentlich hinter sich. Und wenn er dann jetzt anfängt zu punkten, dann ist er plötzlich auch wieder ein Kandidat", so der Schweizer. Doch aktuell ist die Gefahr groß, dass der WM-Zug 2026 erneut ohne den Monegassen abfährt.
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Quelle: Perform
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