Die ersten Testkilometer von Yuki Tsunoda im Red Bull RB20 in Abu Dhabi: "Deutlich anders zu fahren als Racing Bulls"

Yuki Tsunoda legte beim ersten Test vor der Saison 2025 in Abu Dhabi erste Kilometer mit dem Red Bull RB20 zurück. Der Japaner ist mit seinen ersten Fahrten für Red Bull zufrieden und sagte, dass das Auto seinem Fahrstil entgegenkommt - Lob gibt es auch vom Team. Tsunoda könnte sich damit noch einmal für den zweiten Platz im RB-Cockpit neben Max Verstappen in Stellung gebracht haben.

Yuki Tsunodas erste Testkilometer im Red Bull

Fotocredit: Getty Images

Bereits am Montag sollte intern die Entscheidung über die Zukunft des bisherigen Piloten Sergio Perez fallen, auf dessen Cockpit der Japaner spekuliert. Am Dienstag durfte er in Abu Dhabi erstmals für die Bullen testen und hofft nun, die Bosse doch noch von sich überzeugen zu können.
Zwar belegte der Japaner dabei nur den 17. Platz, doch auf Rundenzeiten kam es bei den Testfahrten eigentlich nicht an, weil jedes Team ein anderes Programm fuhr.
"Man kann körperlich spüren, warum der RB20 in diesem Jahr um die Meisterschaft gekämpft hat", sagte Tsunoda, der die Saison 2024 auf dem zwölften Gesamtrang abgeschlossen hatte. "Das Auto fühlt sich deutlich anders an als der Racing Bulls."
"Wir hatten heute einen sehr produktiven Tag, worüber ich sehr glücklich bin", so der 24-Jährige weiter, der am Ende des Tages auf 127 Runden kam. "Es gibt für mich noch eine Menge zu lernen, aber das Team hat einen großartigen Job gemacht, einen so tollen Run heute vorzubereiten. Es herrschte eine so gute Atmosphäre in der Garage."

Tsunoda: RB20 passt zu mir - Lob vom Team

Tsunoda hatte bereits im Vorfeld erwartet, dass der RB20 gut zu seinem Fahrstil passen würde, nachdem er ihn im Simulator bereits ausprobieren konnte. Und das hat sich am Dienstag bewahrheitet: "Ich habe das Gefühl, das Auto passt gut zu mir, und ich hatte keine Probleme, mich anzupassen", betonte er.
"Selbst auf den Longruns konnte ich heute konstant fahren und das Limit des Autos spüren, das du nicht merken kannst, wenn du nicht das Vertrauen ins Auto hast", sagte der Japaner.
Tsunoda wurde bereits für die Racing Bulls 2025 bestätigt, hofft aber trotzdem noch auf einen Aufstieg. Allerdings soll wohl Liam Lawson die besseren Karten besitzen, weil Red Bull nicht angetan von Tsunodas Temperament und seinem technischen Feedback sein soll.
Aber: Nach dem Test äußerte sich Performance-Leiter Ben Waterhouse zufrieden mit der Leistung des Japaners. "Wir haben die vorrangigen Testaufgaben mit beiden Autos erfolgreich abgeschlossen, wobei beide Fahrer ein sehr hohes Niveau erreichten und genau das lieferten, was wir von ihnen erwarteten", sagte er über den Auftritt von Tsunoda und Rookie Isack Hadjar, der den Young-Driver-Test fuhr.
"Yuki lieferte exzellentes Feedback zu den verschiedenen Tests, die mit den 2025er-Pirelli-Reifen durchgeführt wurden, und gab wertvolle Einblicke in die Reifenänderungen, die Pirelli für das nächste Jahr einführen wird", lobte der Performance-Chef.
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Quelle: Perform


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