Red Bull: Helmut Marko gibt Update zur Zukunft von Max Verstappen - GT-Sieg mit Vater Jos "einem WM-Titel ebenbürtig"

Erfüllt Max Verstappen bei Red Bull seinen Vertrag bis 2028? Dr. Helmut Marko hat sich zur Zukunft des viermaligen Weltmeisters beim österreichischen Rennstall geäußert und einen positiven Zwischenstand vermeldet. Der Sieg beim Grand Prix von Imola war ein gewichtiges Argument für einen Verbleib. Dennoch gibt es eine bestimmte Erfahrung außerhalb der Formel 1, welche Verstappen besonders reizt.

Max Verstappen hat beim Grand Prix von Imola seine Klasse bewiesen

Fotocredit: Getty Images

"Er hat einen Vertrag, wenn wir ihm ein entsprechendes Sieg-Auto hinstellen, dann ist alles klar", erläuterte Marko im Interview mit "Sport.de". Eine Voraussetzung, die in den vergangenen Monaten aber nicht unbedingt gegeben war.
"Wenn wir aber ein Jahr lang – und das war jetzt der Fall – technisch nicht vorwärtskommen... Deswegen war das jetzt erstmals ein Schritt, der nicht nur die Downforce verbessert hat, sondern sich auch auf der Stoppuhr gezeigt hat", hob der Red Bull Motorsportberater hervor. Der jüngste Sieg in Imola ließ dahingehend so manche Sorgenfalte beim österreichischen Rennstall verschwinden.
Sollte Verstappen seine eigenen Ziele gefährdet sehen, "dann ist es für ihn eine Überlegung (zu gehen, d. Red.). Aber zurzeit ist das für ihn kein Thema, der Fokus liegt auf der WM. Und es läuft ja recht gut."
Doch selbst garantierter Erfolg wäre im Fall von Verstappen keine Versicherung für einen Verbleib. Wie sein Undercover-Einsatz auf der Nordschleife des Nürburgrings samt Streckenrekord zeigt, brennt der 27-jährige Wunderfahrer auch für andere Rennserien.

Marko: "Das ist halt Verstappen"

"Das hat er sehr genossen", blickte Marko auf den Einsatz des Niederländers in einem GT3-Auto zurück. "Und dass er da schon nach drei Runden den Rundenrekord knacken konnte – so strahlend habe ich ihn selten gesehen. Er braucht Abwechslung und Freiraum."
Mehr als 100 Runden habe Verstappen laut Marko im Simulator absolviert, "aber dann diese Wucht zu erleben, die von dieser Strecke ausgeht – 22 Kilometer, wunderbar in die Natur eingebettet, Kurvenfolgen, die es sonst nirgends gibt –, das hat ihn als puren Rennfahrer richtig fasziniert. Drei Runden und schon Rekord – das ist halt Verstappen."
Seit geraumer Zeit wird über eine anschließende Karriere von Verstappen in einer anderen Rennserie spekuliert. Doch wohin verschlägt es ihn?
"GT Racing ist jetzt schon seine große Liebe, er hat ja ein eigenes Team. Ich glaube schon, dass das mal ein Ziel ist, vielleicht ein 24-Stunden-Rennen mit seinem Vater Jos", meinte Marko. "Ich glaube, das wäre von der Emotion und vom Spaß für ihn ebenbürtig mit einem WM-Titel."
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Quelle: Perform


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