GP der Niederlande: Oscar Piastri schnappt sich Pole Position - Max Verstappen sitzt McLaren in Zandvoort im Nacken
Publiziert 30/08/2025 um 17:07 GMT+2 Uhr
Oscar Piastri hat sich zum sechsten Mal in dieser Saison die Pole Position geschnappt. Beim Grand Prix der Niederlande wuchs der McLaren-Pilot über sich hinaus und verwies seinen Teamkollegen Lando Norris nach einem spannenden Schlagabtausch um 0,012 Sekunden auf den zweiten Platz. Lokalmatador und Weltmeister Max Verstappen (Red Bull) kämpfte sich am Samstag immerhin auf Platz drei (+0,263).
Oscar Piastri hat sich in Zandvoort die Pole Position gesichert
Fotocredit: Getty Images
Beide McLaren waren mal wieder auf und davon, Oscar Piastri gewann das Tausendstel-Duell mit Lando Norris um die Pole Position - dahinter allerdings arbeitete der Nationalheld in Zandvoort mal wieder an einem seiner Wunder.
Max Verstappen fand pünktlich zum Qualifying sein Tempo und sicherte sich immerhin den dritten Startplatz für den Großen Preis der Niederlande.
"Ich habe mich rechtzeitig zur Quali so wohl gefühlt wie nie an diesem Wochenende", sagte Verstappen, "so mag man es, so macht es Spaß."
Und so bestand am Samstagabend zumindest die ganz leise Hoffnung, dass es im Rennen am Sonntag (15:00 Uhr im Liveticker) nicht bloß das McLaren-Duell um den Sieg geben wird. Das dominierende Team der Saison machte aber erneut einen geschlossen starken Eindruck: Pole-Setter Piastri schlug Norris um die Winzigkeit von 12 Tausendstelsekunden.
Der Regen als große Unbekannte
Die Pole Position ist wichtig auf dem engen, kurvigen Kurs, es könnte für Piastri also bereits genügen, um den ebenfalls kleinen Vorsprung im WM-Klassement zu festigen. Nur neun Punkte liegt er vor Norris.
"Es ist ein langes Rennen", sagte der Brite, "Platz zwei ist auch eine gute Position für diesen Kampf. Und wir wollen mal sehen, was das Wetter macht." Denn die große Unbekannte ist der Regen über der Nordseeküste, der schwer vorhersagbar ist, meist in plötzlichen Schauern auftaucht und dann auch schnell wieder endet. Ein Mix aus Regen und Sonne wäre während der 72 Runden am Sonntag nicht ungewöhnlich.
Unter anderem darauf hoffen die Verfolger, und Verstappen erarbeitete sich an einem zuvor schwierigen Wochenende noch die bestmögliche Ausgangsposition hinter den McLaren.
Verstappen trotzt den Schwierigkeiten
"Es ist nervenaufreibend, wenn man bis ins Qualifying warten muss, bis das Auto funktioniert", sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko bei "Sky". "Aber was wir jetzt verändert haben, sollte auch im Rennen funktionieren. Max weiß außerdem, wie er hier fahren muss - vielleicht gibt es eine Überraschung."
Auf Rang vier landete unerwartet Isack Hadjar (Racing Bulls) vor Mercedes-Pilot George Russell. Erst dahinter sortierte sich das Ferrari-Duo Charles Leclerc und Lewis Hamilton ein.
Nico Hülkenberg scheiterte erneut im ersten Quali-Durchgang. Der Sauber-Pilot verlor im letzten Sektor der entscheidenden schnellen Runde Zeit und landete nur auf dem 17. Platz.
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(SID)
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Quelle: Perform
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