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Mick Schumacher in die Formel 1? Nur noch diese Option bleibt
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Publiziert 31/10/2020 um 10:28 GMT+1 Uhr
Alfa Romeo hat seine Cockpits für die F1-Saison 2021 an Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi vergeben. Für Mick Schumacher fällt damit eine Option auf ein F1-Cockpit für 2021 weg. Nun spricht alles dafür, dass der Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher in der kommenden Saison für das Ferrari-Kundenteam Haas fährt. Die Entscheidung soll kurzfristig getroffen werden.
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Derzeit führt Schumacher die Gesamtwertung der Formel 2 an. Vier Rennen sind noch zu absolvieren.
Die starke Performance in dieser Saison spricht dafür, den 21-Jährigen in der kommenden Saison mit einem Platz in der Formel 1 zu belohnen. Dieser Überzeugung ist Ex-Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.
"Sollte sich die Formel 1 die Chance entgehen lassen, Mick Schumacher zu verpflichten, hat sie den Knall nicht gehört", sagte der 67-Jährige zu "Bild".
Haug war maßgeblich daran beteiligt, den damaligen F2-Champion Lewis Hamilton im Jahr 2007 in einen Mercedes zu setzen. Der Beginn einer Erfolgsgeschichte.
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Quelle: Perform
Auch deswegen kann Haug die Entscheidung Alfa Romeos, weiter auf Räikkönen und Giovinazzi zu setzen, nicht verstehen.
Weiter sagte er: "Ich kenne die Hintergründe zu dieser Entscheidung nicht. Ich weiß aber, dass Mercedes einen elementaren Fehler gemacht hätte, 2007 nicht den GP2-Meister Lewis Hamilton in die Formel 1 zu befördern. Und, was damals GP2 war, ist heute Formel 2 und der Formel-2-Meister heißt voraussichtlich Mick Schumacher."
Haas-Teamchef Steiner will schnelle Entscheidung
Schumacher, so sieht es aktuell aus, soll nun beim zweiten Ferrari-Kundenteam Haas platziert werden. Vermutlich an der Seite des russischen Rookies Nikita Masepin, der Sponsorengelder mitbringen würde.
Teamchef Günther Steiner möchte diese wichtige Entscheidung möglichst bald treffen. "Ich weiß es nicht, er ist ein Ferrari-Fahrer. Es wäre aber gut, wenn wir das vor Saisonende entscheiden könnten", so der 55-Jährige.
Ebenfalls involviert in den Prozess ist selbstverständlich Ferrari-Boss Mattia Binotto. Der äußerte sich in den vergangenen Monaten in Sachen Mick Schumacher schon oft positiv. Nun kündigte der Italiener eine baldige Besetzung der zwei Haas-Cockpits an.
"Ich denke nicht, dass wir das letzte Formel-2-Rennen oder die Testeinsätze in Abu Dhabi abwarten werden, bevor wir eine Wahl treffen. Ich glaube, die Entscheidung werden wir wohl in den nächsten Wochen fällen", sagte der 50-Jährige.
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