Abu Dhabi GP: Max Verstappen sieht keinen Grund zur Änderung seiner Fahrweise

WM-Spitzenreiter Max Verstappen sieht keinen Grund, beim Formel-1-Saisonfinale vorsichtiger in die Zweikämpfe zu gehen. "Ich denke nicht, das ich etwas falsch gemacht habe. Also warum sollte ich etwas an meinem Ansatz ändern?", sagte der Red-Bull-Pilot in einer internationalen Medienrunde vor dem alles entscheidenden Großen Preis von Abu Dhabi (Sonntag, 14:00 Uhr MEZ im Liveticker).

Max Verstappen sieht keinen Grund was im Saisonfinale zu ändern

Fotocredit: Getty Images

Verstappen fühlt sich im Zweikampf mit dem punktgleichen Rekordweltmeister Lewis Hamilton (England/Mercedes) von den Rennkommissaren unfair behandelt.
"Andere haben das Gleiche getan und keine Strafe bekommen. Nur ich kriege die Strafe, das verstehe ich nicht", sagte der 24-Jährige am Donnerstag: "Ich wünsche mir, dass es fair zugeht, das ist nicht der Fall."
Verstappen und Hamilton hatten sich am vergangenen Sonntag in Dschidda nicht zum ersten Mal in dieser Saison ein hartes Duell geliefert. Verstappen wurde für zwei Vergehen bestraft, Hamilton nicht. Dies nervt den Niederländer: "Was passiert, ist nicht korrekt."
Auf die Frage, ob er Hamilton am Sonntag nach dem Rennen zum Titel gratulieren würde, merkte Verstappen an: "Wenn alles fair abläuft, sicherlich." Generell habe er Hamiltons Mercedes-Team in diesem Jahr von einer "anderen Seite kennengelernt, aber nicht in einer positiven Weise".

Horner verteidigt Verstappen: "Nicht verrückt"

Er selbst sei "sehr entspannt", sagte der neunmalige Saisonsieger, der nur wegen eines Erfolgs mehr in der Meisterschaft die Nase vorn hat: "Ich bin hier, um zu gewinnen. Was auch immer passiert, es wird mein Leben nicht groß verändern."
Red-Bull-Teamchef Christian Horner verteidigte Verstappen derweil gegenüber der "Times". Der Niederländer sei "sicher nicht verrückt. Max will diese Meisterschaft auf der Strecke gewinnen. So einfach ist das. Er ist ein harter Racer, aber auch ein fairer."

Crash-Szenario: Rennleiter weist auf Strafen hin

Die Dauerdiskussion um einen möglichen Crash zwischen den Titelrivalen hat Rennleiter Michal Masi dazu veranlasst, vorsorglich dezidiert auf Sanktionen bis hin zu Punktabzügen und Sperren hinzuweisen.
In den sogenannten "Anmerkungen zur Veranstaltung" (Event Notes), einem routinemäßig verschickten Dokument, hob der Australier mehrere Artikel des FIA-Sportkodex hervor, die bei unsportlichem Verhalten zum Tragen kommen.
"Für alle FIA-Meisterschaften (...) können die Sportkommissare auch entscheiden, die folgenden Strafen zu verhängen: Suspendierung für einen oder mehrere Wettbewerbe, Entzug von Punkten für die Meisterschaft (...)", heißt es in dem Auszug unter anderem.
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(SID)
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Quelle: SID

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