"Es stimmt, dass er am Ende des Rennens etwas Sprit sparen musste", verrät Teamchef Mattia Binotto und erklärt:
Während einer Renndistanz kommt immer ein Punkt, an dem man das Benzin managen muss, um sicherzustellen, dass man das in den Regeln festgelegte Limit einhält. Das musste er am Ende machen. Die anderen haben es vielleicht früher gemacht - oder gar nicht, das wissen wir nicht.
Für Vettel machte es am Ende sowieso keinen Unterschied. Nach vorne hatte er keine Chance, noch Druck auf die beiden Mercedes-Piloten auszuüben. Und nach hinten war der Vorsprung auf Max Verstappen groß genug. Ärgerlich wäre es nur dann gewesen, wenn Vettel in der letzten Runde noch um eine Position gekämpft hätte - und dann in den Sparmodus hätte schalten müssen.
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Und mehr als Platz drei wäre für Vettel am Sonntag sowieso nicht drin gewesen. Zu groß waren die Probleme, die er in seinem ersten Stint auf den weichen Reifen hatte. "Es ist nicht so einfach, die Reifen zu managen", nimmt ihn Binotto in Schutz und erklärt:
Diese Strecke ist im Hinblick auf die Reifen sehr schwierig. Es ist schwer, Temperatur in die Reifen zu bringen. Das Fenster scheint sehr klein zu sein.
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