Formel 1 in Australien: Charles Leclerc gelingt erster Grand Slam für Ferrari seit zwölf Jahren

Es war ein fast perfekter Start für Charles Leclerc in die neue Saison. Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz aus den ersten drei Rennen führt der Monegasse die WM-Wertung mit 34 Punkten Vorsprung auf den Briten George Russell an. Zudem schaffte der Ferrari-Pilot in Melbourne etwas, das im Ferrari in den letzten zwölf Jahren niemandem gelang.

Charles Leclerc

Fotocredit: Getty Images

Vor zehn Jahren war der Spanier der letzte Ferrari-Fahrer, der die WM-Wertung zu einem derart frühen Zeitpunkt in der Saison mit mehr als 25 Punkten Vorsprung anführt, also zumindest beim nächsten Rennen nicht überholt werden kann. Dennoch ist Vorsicht geboten für Leclerc, denn mit dem Titel wurde es für Alonso 2012 nichts.
Sogar bis zum Grand Prix von Singapur im Jahr 2010 muss man zurückgehen, als ebenfalls mit Alonso letztmalig ein Ferrari-Pilot den sogenannten "Grand Slam" bei einem Rennen holte; also das Rennen gewann, die schnellste Runde fuhr, sich die Pole sicherte und jede Runde in Führung lag. Leclerc gelang das nun im Albert Park von Melbourne.
"Down Under" war zuletzt aber ohnehin ein gutes Pflaster für die Scuderia. Mit dem Erfolg von Leclerc feierte der Rennstall nun drei Siege in den letzten vier Rennen. 2017 und 2018 war jeweils Sebastian Vettel in Melbourne erfolgreich.
Weniger gut wird der Tag dagegen dem zweiten Ferrari-Piloten in Erinnerung bleiben. Mit dem Aus von Carlos Sainz endeten eine Serie von 31 Rennen, in denen der Spanier die Ziellinie überquerte, und eine weitere von 17 Rennen, in denen er punktete. Beides ist bestehender Rekord für einen noch aktiven Fahrer.
picture

Schumacher tauscht F1-Boliden in Melbourne gegen Surfbrett

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung