28.03.21 - 17:00
Beendet
GP von Bahrain
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Bahrain International Circuit • Rennen
Spielbeginn

Rennen

Folgen Sie dem GP von Bahrain live mit Eurosport. Dieses Rennen beginnt am 28 März 2021 um 17:00 Uhr. Hier finden Sie Rennergebnisse, Tabellen, Statistiken und Pläne der Rennstrecke. Folgen Sie den Top-Formel 1-Fahrern und Teams wie Lewis Hamilton (Mercedes), Valtteri Bottas (Mercedes), Max Verstappen (Red Bull Racing) und Sebastian Vettel (Aston Martin).
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Highlights 
 
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Und Sebastian Vettel (Aston Martin): Die Gelb-Strafe nach dem Qualifying war unglücklich, aber sein Wochenende war mit dem schlechten Startplatz ohnehin schon besiegelt. Der kleine Crash im Rennen hätte nicht passieren dürfen, klarer Vettel-Fehler. Dass es am Ende keine Punkte gibt, hat er sich daher auch ein bisschen selbst zuzuschreiben.

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Bevor wir uns in diesem Liveticker verabschieden, noch der Blick auf das Abschneiden der deutschen Fahrer: Wir fangen an mit Formel-1-Neuling Mick Schumacher (Haas). Nach einem Dreher in der Startrunde hat er ein ordentliches Rennen gefahren und den Haas ins Ziel gebracht. Mehr war für Schumacher hier nicht zu holen. Solider erster Auftritt in einem Grand Prix.

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Soweit die Stimmen der drei Bestplatzierten im Rennen. Die entscheidende Situation wurde leider nicht direkt angesprochen, also gibt es hier noch keine Antworten. In der Pressekonferenz nach der Siegerehrung wird das Manöver aber gewiss noch Thema sein.

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Valtteri Bottas (Mercedes): "Enttäuschend. Als Team haben wir gute Punkte geholt. Für mich war es schwierig. Nicht ideal. Dann war auch noch ein schlechter Stopp dabei, der mich sämtliche Chancen gekostet hat."

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Lewis Hamilton (Mercedes): "Das war ein schwieriges Rennen. Da mussten wir schon was Besonderes machen. Max hat mich am Ende so sehr unter Druck gesetzt, aber ich habe ihn gerade so hinter mir gehalten. Dieses Jahr braucht es wirklich alles, aber wir lieben Herausforderungen. Ein wirklich guter Start für uns."

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Max Verstappen (Red Bull): "Sehr schade. Ich sehe das Positive. Es ist uns gelungen, direkt mit [Mercedes] zu kämpfen. Es war ein guter Saisonauftakt. Insgesamt sind wir ins Ziel gekommen und haben gute Punkte geholt." Das sagt er sichtlich genervt ...

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Während im Hintergrund das Feuerwerk den Nachthimmel erhellt, zieht Verstappen eine düstere Miene. Gleich werden wir noch von ihm hören, und natürlich auch von Rennsieger Hamilton. Auf ihre Einschätzung sind wir natürlich gespannt ...

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Verstappen fragt nach beim Team, warum man ihn hat nicht einfach machen lassen. Da meldet sich Teamchef Christian Horner: "Wir hatten leider eine Anweisung der Rennleitung erhalten." Sprich: Der Platztausch war angeordnet.

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Die große Frage aber ist: War es ein korrektes Manöver oder hat Verstappen Hamilton regelwidrig, weil außerhalb der Strecke überholt? Der Rennverlauf scheint darauf schon die Antwort zu geben. Verstappen bekam die Anweisung, Hamilton ziehen zu lassen. Und Hamilton funkt: "Er war definitiv zu weit draußen."

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Der dritte Platz, mit neuer schnellsten Rennrunde, geht an Valtteri Bottas (Mercedes). Er hat kurz vor Schluss noch einmal frische Reifen geholt.

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Lewis Hamilton (Mercedes) gewinnt den Formel-1-Auftakt 2021 in Bahrain um 0,7 Sekunden vor Max Verstappen (Red Bull)!

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Keine Chance mehr ...

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Verstappen ist dran, und er bekommt nicht mehr viele Gelegenheiten. Die Vorteile liegen weiter bei Hamilton ...

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Alles oder nichts für Verstappen und Hamilton, dieses Mal wieder mit DRS für Verstappen. Ist das eng!

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Und wir gehen in die letzte Rennrunde ...

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Und jetzt hat auch Verstappen Probleme mit seinen Hard-Reifen. Er rutscht ausgangs der Kurven, kriegt die Leistung nicht mehr auf den Boden.

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Zwei Runden vor Schluss hat Hamilton plötzlich wieder gute Chance, doch als Sieger vom Platz zu gehen. Aber noch ist es nicht so weit. Verstappen hat noch immer ein paar Möglichkeiten.

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Hamilton hat jetzt ein Polster von über einer Sekunde, Verstappen ist also aus dem DRS-Fenster gefallen. Das könnte entscheidend sein!

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Zurück auf Anfang im Duell um den Sieg: Er ist noch immer im DRS-Fenster, aber er muss jetzt erst wieder in Überholposition kommen. Das wird nicht so einfach, obwohl Hamilton Reifenprobleme hat ...

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Auf der Gegengeraden ist Verstappen zur Seite gefahren und hat Hamilton durchfahren lassen. Wohl, weil er beim Überholen neben der Strecke gewesen ist. Jetzt also noch einmal von vorne, drei Runden vor Schluss!

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Und jetzt gibt Verstappen die Position zurück!

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Der erste Versuch eingangs Kurve 1: Reicht nicht. Dann kommt Kurve 4, und Verstappen überholt außenrum! Führungswechsel in Bahrain!

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Hamilton funkt: "Meine Hinterreifen sind im Eimer."

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Wieder kriegt Verstappen DRS, dieses Mal auf der Gegengeraden. Das Ziel muss aber sein, auf der Zielgeraden einen Überholversuch zu starten. Das ist die beste Chance für Verstappen.

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Hamilton hat jetzt richtig zu kämpfen, sein Auto rutscht auf den alten Hard-Reifen merklich. Das sieht Verstappen natürlich, und das wird ihm helfen ...

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Ausgangs der Haarnadel-Kurve (10) ist Lewis Hamilton (Mercedes) von der Strecke abgekommen und durch die asphaltierte Auslaufzone gefahren. Das bringt Max Verstappen (Red Bull) entscheidend ran: 0,8 Sekunden. Damit kriegt er erstmals DRS auf Start und Ziel!

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Fehler von Hamilton!

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DRS ist nicht mehr weit weg für Verstappen. Es kommt wahrscheinlich zu einem direkten Duell in den Schlussrunden hier in Bahrain. Keine Spazierfahrt zum Sieg im ersten Rennen, sondern ein Zweikampf von Fahrern aus zwei Teams!

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1,3 Sekunden ...

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Jetzt wirkt schon der Windschatten auf den langen Geraden. Da kommt Verstappen noch ein bisschen besser ran an Hamilton. Und wenn er den Heckflügel flachstellen kann, dann könnte es ganz schnell gehen.

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"Verstappen ist das Auto hinter dir." Diese Info kriegt Hamilton ins Cockpit. Kurz und bündig sagt er darauf: "Lass mich in Ruhe, Bono." Hamilton will jetzt also nicht gestört werden, bei noch 1,9 Sekunden Vorsprung.

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Der Überrundungsverkehr hat Hamilton offenbar mehr gekostet als Verstappen: 2,4 Sekunden trennen die Fahrer auf P1 und P2. Nicht mehr lange, dann kriegt Verstappen als Verfolger DRS ...

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Und gerade kommt auch die Info aus der Rennleitung: Der Zwischenfall in Kurve 1 zwischen Sebastian Vettel und Esteban Ocon wird untersucht. Ein Schuldspruch von Vettel ist wahrscheinlich.

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Jetzt mischt sich Vettel ein in den Kampf um den Sieg, aber nur als zufälliger Zuschauer: Er wird gerade von der Spitze überrundet ... Kein guter Auftakt in seine Aston-Martin-Karriere. Sehr wahrscheinlich gibt es nichts Zählbares für Vettel.

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3,3 Sekunden zwischen Hamilton und Verstappen, und nur noch zehn Runden in diesem Rennen. Da muss noch was kommen von Red Bull, sonst fährt Mercedes den Sieg nach Hause.

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Treffen sich ein Aston Martin und ein Alpine in Kurve 1: Sebastian Vettel hat beim Überholversuch Esteban Ocon abgeräumt und dabei seinen Frontflügel beschädigt. "Warum wechselt er die Linie?" Das funkt Vettel wütend in den Funk. Dabei ist Ocon einfach auf seiner Linie geblieben ... Der Fehler lag bei Vettel.

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Der Effekt der frischen Reifen lässt nach. Verstappen ist nur noch knapp eine halbe Sekunde schneller als Hamilton. Noch 4,4 Sekunden.

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Sieben Zehntel hat Verstappen in der letzten Runde aufgeholt, jetzt drückt Hamilton noch einmal aufs Gas. Der Abstand steht aktuell bei 4,8 Sekunden, Tendenz weiter schrumpfend. Die Prognose von Mercedes könnte hinkommen ...

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Hamilton hat derweil einen neuen Formel-1-Rekord aufgestellt: 5.112 Führungsrunden. Damit gehört ihm eine weitere Bestleistung.

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Es wird also auf einen Zweikampf hinauslaufen: Verstappen muss aufholen, ranfahren und überholen. Dazu kommt ein passender Funkspruch aus der Box: "Schau bitte darauf, dass du noch genug Reifen hast, um ranzufahren und zu attackieren." Heißt: Nicht schon jetzt alles aus den Pneus rausholen, weil die nachher noch wichtig werden. Denn fest steht: Wenn Verstappen gewinnen will, muss er es im direkten Duell auf der Strecke regeln.

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Die logische Folge ist: die neue schnellste Rennrunde. 1:33.2 Minuten, natürlich von Verstappen auf frischen Hard-Reifen. Er war 1,1 Sekunden schneller als Hamilton, 15 Runden vor Schluss in diesem Rennen. Jetzt liegt er noch 6,5 Sekunden zurück.

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"Verstappen holt uns in zehn Runden ein. Das ist die Prognose." Diese Information kriegt Hamilton von Mercedes. Keine Überraschung: Verstappen hat Hamilton eben schon sieben Zehntel abgenommen - in nur einem Sektor!

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Dem Team kann man jedenfalls keinen Vorwurf machen: 1,9 Sekunden Standzeit. Da hat sich nichts geändert, Red Bull macht einfach die schnellsten Stopps in der Formel 1. Und das kann sich richtig lohnen für Verstappen! Sein Rückstand auf Hamilton: 8,2 Sekunden. Jetzt fahren beide mit Hard-Reifen, wobei Hamilton die deutlich älteren am Auto hat.

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Der Führende biegt jetzt ab: Max Verstappen (Red Bull) holt sich noch einmal frische Reifen, um dann im letzten Stint den direkten Zweikampf mit Lewis Hamilton (Mercedes) zu suchen.

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Und wir beobachten weiter: 13,9 Sekunden zwischen Verstappen und Hamilton. Jetzt verliert Verstappen etwa 1,2 Sekunden pro Runde - und das ist viel.

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Hamilton wird angewiesen, sich an die "Track Limits" zu halten, sonst droht eine Verwarnung durch die Rennleitung. Das will der Fahrer aber nicht so recht akzeptieren. Das Team aber insistiert am Funk.

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Gerade befand sich George Russell (Williams) noch in den Punkterängen, schon ist er sie wieder los. Im Williams hatte er von den Boxenstopps der Konkurrenz profitiert, fällt jetzt aber wieder zurück. Auch der Williams ist kein Wunderauto, sondern vermutlich das zweitschlechteste im Feld. Punkte wird er nicht kriegen damit, zumindest nicht in diesem Rennen.

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An der Spitze schrumpft der Vorsprung von Verstappen auf Hamilton, auf jetzt unter 17 Sekunden. Aber Hamilton beteuert noch einmal: "Ich kann nicht schneller." Das gibt Verstappen die Möglichkeit, nach dem letzten Stopp und dann vermutlich mit weichen Reifen nochmal richtig Dampf zu machen. Er selbst sagt: "Wenn meine Pace gut ist, dann lasst mich noch draußen." Das scheint Red Bull zu machen.

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An der Spitze schrumpft der Vorsprung von &MF auf Hamilton, auf jetzt unter 17 Sekunden. Aber Hamilton beteuert noch einmal: "Ich kann nicht schneller." Das gibt Verstappen die Möglichkeit, nach dem letzten Stopp und dann vermutlich mit weichen Reifen nochmal richtig Dampf zu machen. Er selbst sagt: "Wenn meine Pace gut ist, dann lasst mich noch draußen." Das scheint Red Bull zu machen.

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Auch Mick Schumacher kommt noch einmal an die Box. Für ihn ist es ein einsames Rennen weit hinten, ohne Aussicht auf Punkte. Aber das war schon vorher klar. Wichtig für ihn ist nur, die Rennerfahrung zu sammeln. Die kriegt er, allerdings vermutlich kein Auto, das vor ihm fährt. Dafür ist der Haas-Bolide zu schwach.

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Und das sieht final aus für Fernando Alonso (Alpine): Mit Bremsproblemen fährt er vor der Alpine-Garage vor und beendet sein Comeback-Rennen ohne Zielankunft. Er ist der zweite Ausfall nach Nikita Masepin (Haas), der gleich zu Beginn mit Unfall ausgeschieden war.

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Weitere Boxenstopps in den Top 10: Charles Leclerc (Ferrari) ist zum Service abgebogen, auch Daniel Ricciardo (McLaren) war an der Box. Alles nach Fahrplan.

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Kleiner Ausflug von Hamilton eingangs des Mittelsektors. Da fuhr er einmal durch den Staub, aber gleich zurück auf die Linie. Dürfte nicht allzu viel gekostet haben.

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Wir erinnern uns natürlich an den Sachir-Grand-Prix letztes Jahr, als Mercedes schon mal an der Box verwachst hat. Davon kann George Russell ein Lied singen ...

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Probleme beim Boxenstopp von Valtteri Bottas (Mercedes)! Da ist viel Zeit verloren gegangen, weil das Auto nicht richtig aufgebockt war. Das kostet Bottas einen möglichen Podestplatz - und lässt Lando Norris (McLaren) auf P3 vorrücken!

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Lewis Hamilton stellt die Strategie in Frage: "Ich glaube, ich hätte noch eine Weile draußenbleiben können." Die Antwort kommt sofort von der Mercedes-Box: "Nein, Lewis, wir mussten reinkommen, sonst wären wir Gefahr gelaufen, in einen Undercut zu gelangen."

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Damit haben wir jetzt wieder Max Verstappen an der Spitze in diesem Rennen. Er führt mit 5,3 Sekunden vor Bottas, der allerdings an diesem Wochenende nie eine Bedrohung gewesen ist. Es bleibt beim (Fern-) Duell zwischen Verstappen und Hamilton.

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Bottas kriegt die Anweisung, erst einmal auf der Strecke zu bleiben. "We go long", so heißt das dann in der Fachsprache. Sprich: Der zweite Stopp wird noch etwas hinausgezögert, um Verstappen etwas Druck von hinten zu geben.

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Es kommt aber nicht zum Zweikampf: Lewis Hamilton macht einen weiteren Boxenstopp, fährt also nicht durch. Er nimmt noch einmal harte Reifen mit für den letzten Stint in diesem Rennen.

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Ganz vorne sagt Hamilton: "Schneller geht es nicht." Sein Vorsprung ist auf 2,0 Sekunden zusammengeschrumpft. Zuletzt hat Verstappen 0,8 Sekunden pro Runde auf Hamilton gutgemacht. Nicht mehr lange, dann ist der Verfolger dran.

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Sergio Perez hat sich derweil in besagten Top 10 festgesetzt und gerade Lance Stroll (Aston Martin) niedergekämpft. Den Anschluss an die Top 3 wird er vermutlich nicht mehr herstellen können, aber es könnte noch eng werden mit den McLaren und dem Ferrari vor ihm.

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Formel-1-Neuling Yuki Tsunoda hat gerade Formel-1-Rückkehrer Fernando Alonso überholt, mit viel Überschuss (und DRS) am Ende der Zielgeraden. Da geht es möglicherweise um ein paar Punkte am Ende der Top 10.

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"Hoffentlich kriegen wir noch beide Autos in die Punkte", sagt Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer bei 'Sky'. Das wird noch schwierig für Vettel, aber unmöglich ist es nicht. Wie gesagt: Er spart sich im Vergleich zu manch anderen Autos einen Stopp.

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Jetzt hat auch Vettel seinen Boxenstopp abgeleistet und ist mit neuen Hard-Reifen wieder unterwegs. Damit wird er durchfahren bis ins Ziel.

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Wir nähern uns der Rennhälfte. Und es deutet weiter sehr vieles darauf hin, dass Hamilton und Verstappen den Sieg unter sich ausmachen. Aktuell mit leichten Vorteilen für Hamilton, der in Führung liegt und das Rennen kontrolliert.

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Es wirkt, als habe Verstappen einen Weg gefunden, um die technischen Probleme an seinem Fahrzeug herumzufahren. Denn das wirkt gerade sehr souverän, was er da macht. Die Sache hat nur einen Haken: Hamilton kontert, fährt jetzt gleich schnell wie Verstappen. Damit bleibt es beim Status Quo, und beim Abstand von 3,7 Sekunden.

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Und damit zurück zur Spitze, wo Verstappen weiter aufholt. Das muss er auch tun, schließlich fährt er mit der weicheren Mischung. Der Rückstand beträgt noch 3,8 Sekunden. Aber zur Erinnerung: Hamilton kann durchfahren, sofern das die Reifen mitmachen. Verstappen muss nochmal an die Box.

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Sainz überholt Alonso und Vettel gleich mit. Das ging schnell. Und wurde begünstigt durch einen Verbremser von Alonso, der Vettel wieder ins Spiel brachte.

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Derweil hat sich am Ende der Top 10 eine schöne Kampfgruppe gebildet: Sainz jagt Alonso und Stroll vor sich her, die Autos wirken ähnlich schnell.

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Der einzige Fahrer ohne Boxenstopp ist übrigens Vettel, aktuell auf P7. Nur deshalb ist er in die Top 10 vorgekommen. Da wird er wieder rausfallen, wenn auch er den Stopp einlegt. Vielleicht versucht er sich auch an einer Einstopp-Taktik, was ihm im Vergleich zu den direkten Gegnern einen Stopp einsparen würde. Dann könnten Punkte wieder realistisch sein. Abwarten!

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So schnell hat sich dieses Rennen gedreht: Aktuell führt Hamilton mit 6,6 Sekunden Vorsprung vor Verstappen.

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Verstappen beschwert sich am Funk: "Irgendwas stimmt nicht am Heck. Ich habe ausgangs Kurve 1 praktisch keinen Grip."

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Und es wird noch interessanter: Max Verstappen (Red Bull) hat noch einmal Medium-Reifen mitgenommen, ist also jetzt auf einer anderen Strategie unterwegs als Hamilton - und muss verbindlich noch ein weiteres Mal in die Box, weil er schon vorher Medium gefahren ist. Derweil liegt Hamilton an der Spitze.

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Und jetzt erfolgt der Boxenstopp: Verstappen ist abgebogen!

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Das Rennen entwickelt sich also gerade in Richtung Mercedes. Man darf gespannt sein, wie Red Bull darauf reagiert. Und eine Reaktion muss noch kommen, so viel steht fest: Einen Boxenstopp muss Verstappen per Reglement auf jeden Fall ableisten. Zur Wahl stehen dann für ihn Soft oder Hard, weil er schon mit Medium unterwegs ist.

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Verstappen kann jetzt versuchen, den Stopp noch weiter rauszuzögern, um dann später im Rennen mit dann frischeren Reifen noch einmal Attacke zu machen. Momentan aber verliert er im direkten Vergleich auf Hamilton, und zwar deutlich - fast zwei Sekunden in der letzten Runde!

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In der Theorie spricht das für Lewis Hamilton (Mercedes), der prompt die neue schnellste Rennrunde fährt und damit Verstappen unter Druck setzt, jetzt in einem Fernduell.

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Und Verstappen ... kommt nicht. Er bleibt weiter auf der Strecke. Das ist interessant. Red Bull reagiert nicht auf den Boxenstopp von Mercedes, obwohl Hamilton in zwei Sektoren richtig gute Zeiten hinlegt!

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Im Mittelfeld ist es durch die diversen Stopps zu Verschiebungen gekommen. Der frühe Reifenwechsel von Alonso scheint sich bezahlt zu machen - der Undercut hat funktioniert!

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Und so ist es: Lewis Hamilton (Mercedes) kommt an die Box und holt sich die harten Reifen ab. Schneller, solider Stopp bei Mercedes. Und: Mit diesen Reifen kann Hamilton theoretisch durchfahren bis ins Ziel. Verstappen ist noch mal draußen geblieben.

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Und apropos Druck: Hamilton holt jetzt Stück für Stück auf Verstappen auf. Es sind noch 1,7 Sekunden, die zwischen P1 und P2 liegen. Das kann bedeuten, dass auch die Spitze bald zum Reifenstopp reinkommt.

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Fernando Alonso (Alpine) absolviert derweil den ersten regulären Stopp und ist mit Medium-Reifen wieder unterwegs. Parallel dazu setzt Ricciardo Leclerc unter Druck. Noch ist er aber nicht am Ferrari vorbei.

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Und was sich ebenfalls schon zeigt: Valtteri Bottas kann das Tempo der Spitze nicht mitgehen. Er hat schon 6,6 Sekunden Rückstand, spielt im Kampf um den Sieg also derzeit nicht mit. Es läuft weiter auf ein Duell zwischen Verstappen und Hamilton hinaus.

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Während Sergio Perez (Red Bull) gleich reihenweise an Konkurrenten vorbeizieht, hat sich Sebastian Vettel (Aston Martin) erst einmal festgefahren, so scheint es. P14 nach dem Start war stark, aktuell ist es P15. Noch schnuppert Vettel also nicht an den Punkterängen.

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Theoretisch wäre das Boxenstopp-Fenster jetzt offen für eine Zweistopp-Strategie, wie sie Pirelli vorschwebt. Schauen wir mal, wer sich für einen frühen Reifenwechsel entscheidet.

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In Runde 10 kommt Verstappen indes mit 1,9 Sekunden Vorsprung über die Linie. Das ist ein solider, aber kein beruhigendes Polster. Und Dominanz sieht auch anders aus. Hier ist noch nichts entschieden.

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Und jetzt ist es doch passiert: Norris schnappt sich Leclerc. Und der nächste McLaren in Form von Daniel Ricciardo ist direkt dran an Leclerc ...

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Packender Zweikampf jetzt zwischen Lando Norris (McLaren) und Charles Leclerc (Ferrari) um P4 im Rennen! Für den Moment hat der Ferrari-Fahrer abgewehrt, aber das war schönes Racing. McLaren scheint über den Winter noch einmal besser geworden zu sein, und Ferrari ebenfalls. Das sind die Speerspitzen im aktuellen Mittelfeld.

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So groß können die technischen Probleme am Auto von Max Verstappen (Red Bull) nicht sein: Er haut eine schnellste Runde nach der anderen raus, setzt sich weiter ab von seinen Verfolgern. Das passt zu dem Eindruck, den wir bei den Tests und in den Trainings gewonnen haben. Der Red Bull RB16B liegt einfach gut auf der Strecke, Verstappen weiß das umzusetzen.

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Das Rennen findet jetzt seinen Rhythmus, man richtet sich ein für die Distanz. Keine wilden Manöver im Augenblick, die Fahrer haben den ersten Boxenstopp im Visier - und das Reifenmanagement.

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"Verstappen hat ein Problem mit dem Differenzial. Auf geht's, da ist noch alles drin!" Das ist die Botschaft, die Valtteri Bottas von der Mercedes-Box erhält. Für den Moment aber kontrolliert Verstappen das Geschehen, mit über 1,3 Sekunden Vorsprung. Hamilton ist also nicht in DRS-Reichweite hinter ihm.

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Bottas korrigiert derweil, was am Start schiefgelaufen ist: Er geht am Ferrari von Leclerc vorbei und nimmt wieder P3 ein.

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Wir atmen durch und sortieren: Masepin ist raus, Gasly nach einem Notstopp zum Nasenwechsel ganz hinten und Schumacher nach einem Dreher ebenfalls zurückgefallen, aber vor Gasly.

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Grüne Flagge! Alles wieder normal.

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Einen Abflug hatte auch Mick Schumacher (Haas), kann aber weiterfahren. Er liegt jetzt aber an letzter Stelle.

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Und jetzt wird eine virtuelle Safety-Car-Phase geschaltet, weil wieder Teile auf der Strecke liegen. Gasly hat unter anderem den Frontflügel verloren, bei einer Berührung mit einem McLaren.

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Der nächste Zwischenfall: Dieses Mal hat es Pierre Gasly (AlphaTauri) erwischt, der von P5 losgefahren ist. Mit Schaden am Auto rodelt er durch die Auslaufzone.

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Verstappen wartet lange beim Re-start, drückt erst auf der Zielgeraden wieder aufs Gas. Und da kommt der Angriff von Hamilton, den Verstappen aber abwehrt. Es bleibt bei der bisherigen Reihenfolge an der Spitze.

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Zu den Gewinnern der bisherigen Startphase zählen Charles Leclerc (Ferrari) auf P3 und auch Sebastian Vettel (Aston Martin) auf P14. Aber das kann sich gleich beim Re-start schon wieder drehen ...

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Und die Rennleitung gibt bekannt: Ab der nächsten Runde ist wieder Grün! Die Safety-Car-Phase endet jetzt.

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Perez nutzt die Gelbphase zu einem Boxenstopp und wechselt von Medium auf Medium. Er muss also auf jeden Fall nochmal zum Service kommen.

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Die Wiederholungen klären nicht zweifelsfrei, was bei Masepin vorgefallen ist. Er scheint sein Auto aus eigener Kraft beim Herausbeschleunigen verloren zu haben. Er sitzt jetzt bereits auf einem Motorroller und wird zurück ins Fahrerlager gebracht. War ein kurzes Formel-1-Debüt für ihn.

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Nikita Masepin steigt aus eigener Kraft aus seinem Fahrzeug aus, ein Kran ist an der Unfallstelle angekommen. Dürfte also nicht allzu lange dauern, bis die Gelbphase endet und das Rennen wieder freigegeben wird. Bisher ist es ja eher ein holpriger Auftakt in die Formel-1-Saison ...

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Das Safety-Car ist auf die Strecke befohlen worden, weil in Kurve 1 viele Trümmerteile liegen und natürlich auch das Unfallauto noch nicht weggeräumt ist.

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Der erste Unfall des Jahres passiert Nikita Masepin (Haas), dem Teamkollegen von Mick Schumacher bei Haas. Er ist ausgangs der ersten Kurve abgeflogen und eingeschlagen. Sein Auto ist an mehreren Stellen beschädigt. Er selbst aber funkt: "Ich bin okay."

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Max Verstappen (Red Bull) gewinnt den Start, indem er sich gegen Lewis Hamilton (Mercedes) zur Wehr setzt. An der Spitze geht für Red Bull also alles nach Fahrplan, aber hinten ist schon einer abgeflogen ...

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Start frei! Die Formel-1-Saison 2021 hat begonnen!

 

Jetzt also gleich der zweite Versuch, mit einer auf 56 Runden verkürzten Renndistanz.

 

Perez hat sein Auto inzwischen wieder flottgekriegt und fährt in die Boxengasse ein, während das Feld eine zweite Einführungsrunde absolviert. Perez wird aus der Boxengasse ins Rennen gehen. Und nur zur Erinnerung: Vergangenes Jahr lag er nach wenigen Metern schon mal ganz hinten - und hat noch gewonnen. Andere Umstände natürlich.

 

Der Start ist abgebrochen worden! Der Grund dafür ist natürlich das stehende Fahrzeug von Perez.

 

Problem bei Sergio Perez (Red Bull)! Er steht vor der Zielkurve!

 

Die Fahrzeuge sind zurück auf der vorletzten Gerade und biegen gleich wieder auf die Zielgerade ein. Reifen und Bremsen werden vorgewärmt, dann muss alles passen für den Start. Noch wenige Sekunden!

 

Reifenseitig stehen die Mischungen C2 (Hard), C3 (Medium) und C4 (Soft) zur Verfügung. Und laut Lieferant Pirelli sind zwei Stopps die schnellste Strategie im Rennen. Die Spitze um Red Bull und Mercedes fährt mit Medium los, auch Schumacher und Vettel haben sich so entschieden. Hard hat kein Fahrer am Auto.

 

Und jetzt kommt Bewegung in die Sache: Die Fahrzeuge haben ihre Startplätze verlassen und absolvieren die Einführungsrunde. Das bedeutet: Ein Mal 5,412 Kilometer in Schleichfahrt, dann geht es richtig rund.

 

Für alle Fahrer gilt gleichermaßen: Sauber durch die erste Kurve kommen. Das ist die Schlüsselstelle in der ersten Rennrunde. Und in der Vergangenheit hat es dort schon häufiger gekracht. Mit Schrecken denken wir auch zurück an den schweren Unfall von Romain Grosjean im vergangenen Jahr, kurz nach Kurve 3. Mit Glück wurde er dabei nur leicht verletzt. Heute kann er entspannt zuschauen - er hat die Formel 1 in Richtung IndyCar verlassen.

 

Für einen markiert dieser Grand Prix das Formel-1-Comeback: Fernando Alonso (Alpine). Er kommt nach zwei Jahren Abstinenz zurück, startet aus den Top 10. Damit sind vier Weltmeister im Feld vertreten: Alonso, Kimi Räikkönen (Alfa Romeo), Vettel und natürlich Hamilton.

 

Inzwischen wird es leerer in der Startaufstellung, die Rennfahrer sitzen in ihren Autos, die Reifen sind aufgezogen, aber noch in Heizdecken gehüllt. Letzte Ansagen vom Ingenieur. Charles Leclerc (Ferrari) hat schon den Tunnelblick, und trotzdem noch ein Augenzwinkern übrig für die TV-Kamera. Und langsam senkt sich die Dunkelheit über Bahrain herab. Das Flutlicht-Rennen kann steigen!

 

Interessant ist das Wetter in Bahrain: Es hat gerade noch 20 Grad Celsius, soll für die Dauer des Rennens stabil sein. Aber: So kühl war es bisher noch nicht an diesem Wochenende. Darauf müssen sich Fahrer und Teams einstellen. Und dazu kommt noch: Es werden kräftige Winde erwartet, hauptsächlich aus Nordwesten, mit einzelnen Böen bis 70 km/h (!). Schon in den Trainings hat das einige Fahrer aus dem Tritt gebracht ...

 

Und damit sind wir schon mittendrin in der Vorstart-Phase. Einige Fahrer sitzen schon im Auto. Hamilton etwa wird gerade angeschnallt. Daniel Ricciardo (McLaren) drückt sich noch die Ohrstöpsel rein, Pierre Gasly (AlphaTauri) macht seine üblichen letzten Dehnübungen, schon mit Helm. Und in weniger als zehn Minuten geht es schon los.

 

Die beiden deutschen Formel-1-Fahrer kommen dann von weit hinten: Mick Schumacher (Haas) nimmt gleich den 18. Platz unter 20 Autos ein, Sebastian Vettel (Aston Martin) nach einer Strafversetzung den letzten Platz. Für beide gilt also erst einmal besonders: Gut durch die ersten Ecken durchkommen und nach Möglichkeit in Richtung Top 10 orientieren. Das dürfte Vettel im Aston Martin wesentlich leichter fallen als Schumacher im Haas ...

 

Dann wäre da aber noch der gute Speed des Red Bull RB16B, über den Toto Wolff sagt: "Uns fehlen zwei, drei Zehntel pro Runde." Also abwarten, was das für das Rennen bedeutet. Der Start erfolgt übrigens um 17 Uhr (MESZ), also wieder zur vollen Stunde. Das ist neu in diesem Jahr.

 

Mercedes schiebt die Favoritenrolle dezent auf Red Bull. Teamchef Toto Wolff sagte gerade bei 'ServusTV': "Hoffentlich können wir ein bisschen Druck ausüben auf Max." Der Vorteil von Mercedes: Neben Hamilton startet auch Valtteri Bottas von weit vorne. Verstappens neuer Teamkollege Sergio Perez hat im Qualifying dagegen Q3 verpasst und fährt von außerhalb der Top 10 los, kann damit zunächst keine Schützenhilfe leisten. Das spricht wiederum für Mercedes.

 

Auf der Pole-Position steht Max Verstappen (Red Bull), mit ihm in Startreihe eins Lewis Hamilton (Mercedes). Und das dürften auch die beiden Fahrer sein, die in Sachir den Sieg untereinander ausmachen. In den Trainings und im Qualifying waren sie jeweils klar stärker als die Teamkollegen - und sonst kam niemand an den Speed von Red Bull und Mercedes ran.

 

Für Sie am Start im Liveticker ist heute wieder Stefan Ehlen. Sie finden mich auch auf Facebook (@stefanehlen.motorsport) und Twitter (@stefan_ehlen). Aber hier und jetzt dreht sich natürlich alles um die Frage: Wer gewinnt das erste Saisonrennen der Formel 1? Die Favoritenfrage klären wir natürlich jetzt gleich!

 

Hallo und herzlich willkommen zum Formel-1-Liveticker! Es ist soweit: Der erste Grand Prix des Jahres steht an, in Sachir in Bahrain. Schön, dass Sie dieses Rennen gemeinsam mit uns in diesem Liveticker verfolgen wollen!

 

Wir berichten am 28. März 2021 ab 17 Uhr (MESZ - Achtung, Sommerzeit!) live vom Grand Prix von Bahrain in Sachir.