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Wegen neuem Motor: Leclerc in Brasilien bestraft

Wegen neuem Motor: Leclerc in Brasilien bestraft

15/11/2019 um 17:03Aktualisiert 15/11/2019 um 17:09

Die FIA hat die Strafversetzung für Charles Leclerc am Rande des ersten Freien Trainings am Freitag in Brasilien offiziell bestätigt. Der Ferrari-Pilot wird den Grand Prix in Interlagos mit einem neuen Motor bestreiten. Dafür erhält er eine Strafversetzung um zehn Startplätze. Bei dem Verbrennungsmotor handelt es sich um eine Spec 3 und nicht wie im Vorfeld vermutet um eine neue Spec 4.

Der Verbrennungsmotor Spec 4 hätte bereits zu Vorbereitung auf 2020 gedient.

"Der Motor ist genau die gleiche Spezifikation wie der, mit dem wir in Austin Probleme hatten. Da gibt's nichts Neues. Wir haben nur einen neuen Motor eingebaut, weil der andere nicht mehr verwendbar war", erklärt Ferrari-Star Charles Leclerc zu Beginn des vorletzten Rennwochenendes.

Regelbruch von Leclerc offiziell vermerkt

Er hatte bereits zuvor die Grenze der erlaubten Komponenten (drei Verbrennungsmotoren pro Saison) erreicht und wird daher um zehn Plätze strafversetzt. Die FIA hat mittlerweile in einem offiziellen Dokument den Regelbruch von Artikel 23.3 a des Sportlichen Reglements festgestellt.

Nachdem Leclerc bereits in Austin mit Motorproblemen zu kämpfen hatte, wurde im Vorfeld des Brasilien-Wochenendes vermutet, dass Ferrari bereits eine Spec 4 für 2020 einbauen könnte. Doch das sei nicht der Fall. "Wir haben darüber noch nicht gesprochen." Leclerc:

"Sie haben mir nur gesagt, dass sie mir den gleichen Motor geben wie den, den ich in Austin gehabt hätte. Ich glaube nicht, dass das Thema diskutiert wurde. Zumindest nicht mit mir."

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