Formel 1 - Fernando Alonso stichelt gegen Lewis Hamilton und Max Verstappen: "Nicht seinetwegen Siegerteam"

Fernando Alonso hat die Leistungen seiner Formel-1-Konkurrenten Lewis Hamilton und Max Verstappen bei deren WM-Siegen heruntergespielt: "Du musst einfach nur zur rechten Zeit am rechten Platz sind, denn vieles am Erfolg hängt von Glück ab." Sowohl Hamilton als auch Verstappen hätten demnach nichts bei ihren Teams aufgebaut, sondern seien vor allem durch Änderungen im Reglement so erfolgreich.

Max Verstappen (l.) und Fernando Alonso

Fotocredit: Imago

"Als Hamilton zu Mercedes ging (im Jahr 2013; Anm. d. Red.), hat er nichts aufgebaut, um Champion zu werden. Es war lediglich eine Änderung des Reglements (Hybridmotoren wurden eingeführt; Anm. d. Red.), die alles in der Startaufstellung veränderte und Mercedes an die Spitze brachte", erklärte der 42-Jährige gegenüber der spanischen Zeitung "Marca".
Auch Verstappen, der am vergangenen Sonntag in Monza mit seinem zehnten Sieg in Serie einen neuen Rekord aufstellte, sei nicht hauptverantwortlich für seinen Erfolg.
"Als Verstappen zu Toro Rosso (2015; Anm. d. Red.) und Red Bull (2016; Anm. d. Red.) kam, gewann Hamilton immer noch alles. Red Bull ist nicht seinetwegen ein Siegerteam, sondern eine weitere Regeländerung im Jahr 2021 hat dazu geführt, dass sie jetzt jedes Rennen gewinnen", sagte Alonso.
Entscheidend aus Sicht des Spaniers seien hingegen technische Entscheidungen, Vorschriften und Konstrukteure - und weniger die Fahrer mit ihren Kommentaren, ihrer Persönlichkeit oder ihrem Fahrstil, wie er weiter verriet.

Alonso trauert verpassten Titel mit Ferrari nach

Alonso gewann seine beiden WM-Titel in den Jahren 2005 und 2006 mit Renault - einem Rennstall, der zuvor alles andere als dominant war.
Mit seinen Erfolgen durchkreuzte der Spanier damls die fünfjährige Dominanz von Michael Schumacher mit Ferrari. Im "Marca"-Interview betonte Alsono noch einmal: "Wenn ich in meiner Karriere irgendetwas ändern könnte, dann eine Weltmeisterschaft mit Ferrari zu gewinnen."
In der aktuellen Saison läuft es für den 42-Jährigen bei Aston Martin insgesamt äußerst zufriedenstellend, wenngleich ihm ein dritter WM-Titel verwehrt bleiben wird. In den bisherigen 14 Rennen fuhr er siebenmal auf Podium und steht derzeit auf Rang drei der Fahrerwertung - mit weniger als halb so vielen Punkten (170) wie der führende Verstappen (364).
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Quelle: SNTV

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