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Monza GP: Williams-Boss James Vowles entschuldigt sich bei Mick Schumacher für Kommentar - "Es war dämlich"
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Publiziert 30/08/2024 um 19:58 GMT+2 Uhr
Williams-Teamchef James Vowles hat nach seinen schlagzeilenträchtigen Aussagen über Mick Schumacher ("Er ist nicht besonders") um Entschuldigung gebeten. "Das waren meine Worte, aber ich war schockiert, sie zu lesen. Es war dämlich. Es hat Mick vielleicht verletzt", sagte der Brite am Freitagabend am "Sky"-Mikrofon. An Schumachers Qualität habe er keinen Zweifel, erklärte der 45-Jährige.
James Vowles hatte mit Kritik an Mick Schumacher für Aufsehen gesorgt
Fotocredit: Getty Images
Er fügte einordnend hinzu, in die Kategorie der besonderen Fahrer ("special") fielen für ihn beispielsweise mehrmalige Weltmeister wie Rekordchampion Lewis Hamilton.
Am Freitagvormittag hatte Vowles (45) vor Medienvertretern begründet, warum er sich nach der Entlassung seines Piloten Logan Sargeant gegen Schumacher und für den argentinischen Formel-1-Rookie Franco Colapinto entschied.
"Ich denke, Mick hätte einen guten Job gemacht", sagte Vowles in Monza. Schumacher falle wie Colapinto aber "in die Kategorie 'gut', aber 'nicht besonders' - da müssen wir ganz ehrlich sein".
Der wesentliche Unterschied zwischen dem 25-jährigen Schumacher, der 2021 und 2022 in der Formel 1 Stammpilot bei Haas war, und dem vier Jahre jüngeren Colapinto liege in der Williams-Vergangenheit des Argentiniers.
Vowles erklärt Colapinto-Entscheidung
Colapinto, zuletzt in der Formel 2 tätig, habe "hunderte, vielleicht tausende Runden in unserem Simulator gedreht. Er ist das Auto in diesem Jahr schon in einem freien Training gefahren."
"Und anhand der Daten macht er bedeutende Fortschritte." Man habe sich deswegen entschieden, "in die Zukunft statt in einen anderen Fahrer zu investieren".
Nachdem Williams den fehleranfälligen US-Amerikaner Sargeant nach einem weiteren schweren Crash in Zandvoort vor die Tür gesetzt hatte, war Mercedes-Ersatzpilot Schumacher neben Colapinto und Red-Bull-Junior Liam Lawson ein ernsthafter Kandidat für die Rennen bis zum Saisonende.
Für 2025 sind bereits Alex Albon und Carlos Sainz bei Williams gesetzt. Auch die Zeit für Colapinto, der gleich mehrere Sponsoren mitbrachte, in der ersten Reihe beim Team ist also endlich.
Wolff stellt sich vor Schumacher
"James ist ein heller Kopf. Er wird seine Worte weise gewählt haben", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff am Nachmittag über seinen früheren Chefstrategen Vowles und machte sich zugleich für Schumacher stark: "Mick hat die Formel 2, 3 und 4 gewonnen. Er ist im Haas-Umfeld zermalmt worden. Wir haben noch nicht alles von ihm gesehen. Aber jedes Team muss für sich die besten Entscheidungen treffen."
Vowles gab an, er registriere durchaus eine Entwicklung bei Mick Schumacher. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher habe sich "im Vergleich zu seiner Zeit bei Haas stark verbessert".
Schumacher sei "ein kompetenter Fahrer", der "unglaubliche Arbeit für Alpine, Mercedes und McLaren" geleistet habe.
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(SID)
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Quelle: Perform
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