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F1-GP Monza: Verstappen flucht im dritten Freien Training - Leclerc schiebt sich zwischen die McLaren
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Update 06/09/2025 um 14:21 GMT+2 Uhr
Lando Norris hat sich im dritten Freien Training zum Grand Prix von Italien 2025 die Bestzeit gesichert (1:19,331 Minuten). Der McLaren-Pilot war in der letzten Session vor dem Qualifying in Monza 0,165 Sekunden schneller als Teamkollege Oscar Piastri auf Platz drei. Dazwischen reihte sich Charles Leclerc (Ferrari) ein. Max Verstappen (Red Bull) war dagegen zum Fluchen zumute.
Formel 1: Max Verstappen (Red Bull Racing) beim Großen Preis von Italien in Monza im 3. Freien Training
Fotocredit: Getty Images
Interessant: Norris holte die Zeit überwiegend in den Kurven raus, wohingegen Piastri auf den Geraden etwas schneller war. Ein Indiz dafür, dass die beiden McLaren-Stars mit geringfügig unterschiedlichen Set-ups unterwegs gewesen sein könnten.
Der Brite braucht beim Rennen in Monza am Sonntag (15:00 Uhr im Liveticker) dringend ein Erfolgserlebnis, nach seinem technisch bedingten Aus am vergangenen Wochenende in Zandvoort liegt er bereits 34 WM-Punkte hinter Piastri. Auch Ferrari, das insgesamt eine enttäuschende Saison erlebt, hat sich für das Heimspiel in Italien einiges vorgenommen.
Einen kontroversen Moment gab's, als Max Verstappen (Red Bull) vor der ersten Kurve zunächst an seinem "Lieblingsgegner" Esteban Ocon (20./Haas/+0,973) vorbeiging - und der direkt zum Konter ansetzte, wieder vorbeiging und danach verlangsamte. Ausgangs Curva Grande setzte sich Verstappen dann erneut vor Ocon.
"He's such a twat!", fluchte der Red-Bull-Fahrer am Boxenfunk. "Twat" ist britisches Englisch (in den USA eher selten) und kann je nach Kontext zwischen "Dummkopf" (leichter) bis hin zu "Arschloch" (stärker beleidigend) reichen. Es gilt im britischen Sprachraum als vulgär, aber ist nicht ganz so hart wie das F-Wort.
Hadjar droht Ungemach
Verstappen belegte den vierten Platz, 0,167 Sekunden hinter Norris und nur 0,017 Sekunden vor George Russell (Mercedes). Dessen Teamkollege Andrea Kimi Antonelli musste nach dem verpassten zweiten Training auch Longruns trainieren und landete auf Platz 9 (+0,365).
Isack Hadjar (Racing Bulls), dem Sensationsdritten von Zandvoort, droht nach dem Freien Training übrigens Ungemach. Als er einmal die zweite Schikane abkürzte, wählte er beim Einfädeln auf die Strecke nicht die vom Rennleiter dafür vorgesehene Runde. Das muss er nach der Session den Rennkommissaren erklären.
In der Ergebnistabelle belegte Hadjar den siebten Platz, 0,272 hinter Norris' Bestzeit. Das zeigt schon, dass im Monza-Qualifying Nuancen über Erfolg oder Misserfolg entscheiden werden. Die Top 11 lagen am Ende innerhalb von einer halben Sekunde.
Überraschend stark präsentierten sich die Sauber-Fahrer mit den Positionen 6 (Gabriel Bortoleto) und 11 (Nico Hülkenberg). Lewis Hamilton (Ferrari) wurde Siebter, vor Hadjar auf P8, Antonelli auf P9 und Alexander Albon (Williams) auf P10. Dessen Teamkollege Carlos Sainz fiel im Vergleich zum Freitag zurück und wurde im dritten Training 13.
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