Die Entscheidung sei "im Interesse der Sicherheit der Zuschauer, der Fahrer und aller Personen entlang Strecke" getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung.
Die Teams zeigten Verständnis. "Es ist traurig für die Fans", sagte Ferrari-Boss Mattia Binotto, "aber die Sicherheit geht vor." Ähnlich äußerten sich die Verantwortlichen anderer Teams wie Haas, Renault oder Alfa Romeo.
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Japan-Qualifying wurde schon öfter verschoben

Die Verlegung der Zeitenjagd ist keine Premiere in Suzuka. Bei ähnlichen Bedingungen 2004 und 2010 war das Qualifying ebenfalls auf Sonntag verschoben worden. Auch beim Großen Preis der USA 2015 wurde aufgrund des schlechten Wetters eine Verschiebung beschlossen.
Die Fahrer hatten sich bereits am Donnerstag auf die Entscheidung eingestellt. Ferrari-Star Sebastian Vettel sagte zu dem Thema:
Die Sicherheit hat oberste Priorität, nicht nur für uns, sondern auch für die Zuschauer, die an die Strecke reisen".
Weiter denkt der viermalige Weltmeister "nicht, dass es so gemütlich ist, wenn man bei dem angekündigten Wind und im strömenden Regen auf den Tribünen sitzt."

Auch Rugby-WM vom Taifun betroffen

Der Supertaifun soll am Samstag auf die japanische Hauptinsel Honshu treffen, es wird mit Starkregen und gefährlichen Windstärken gerechnet. Am Sonntag soll sich die Wetterlage beruhigen. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt laut offizieller Vorhersage der Formel 1 allerdings noch bei 90 Prozent
Die Formel 1 folgt mit den Änderungen dem Beispiel der Rugby-WM in Japan. Dort waren zwei für Samstag geplante Spiele gestrichen worden.
(SID)

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