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Max Verstappen gerät mit "Guardian"-Reporter aneinander und verweist ihn aus Medienrunde - Red Bull reagiert
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Publiziert 28/03/2026 um 14:48 GMT+1 Uhr
Max Verstappen sorgte am Rande des Großen Preises von Japan für Schlagzeilen, als er einen Reporter aus seiner Medienrunde verweis. Für Rennstall Red Bull ein großer Imageschaden, den die Verantwortlichen nun versuchen, einzudämmen. So habe der Rennstall bereits separat mit dem Formel-1-Weltmeister selbst, als auch mit dem Journalisten Giles Richards gesprochen und bemühe sich um Deeskalation.
Max Verstappen.
Fotocredit: Getty Images
Am Donnerstag (26. März) hatte Max Verstappen einen Reporter aus seiner Medienrunde verwiesen. Nun ist Verstappens Formel-1-Team Red Bull um Deeskalation bemüht.
Laut Informationen von "Motorsport-Total.com" hat der Rennstall bereits separat mit Verstappen und "Guardian"-Reporter Giles Richards gesprochen.
Der Vorfall am Medientag des Grand Prix von Japan 2026 soll in den kommenden Wochen weiter aufgearbeitet werden, sodass eine Wiederholung bei künftigen Aufeinandertreffen vermieden wird.
Ob sich Verstappen dazu persönlich mit Richards austauscht, ist offen. Der viermalige Formel-1-Weltmeister hat bisher lediglich erklärt, er wolle "nicht jetzt" mit Richards sprechen.
Richards und Verstappen äußern sich zum Vorfall
Verstappen hatte Richards zu Beginn seiner Medienrunde konfrontiert und ihn nach kurzem Wortwechsel des Raumes verwiesen. Richards reagierte zunächst ungläubig, fügte sich jedoch - und schilderte später seine Sicht der Dinge in einem Artikel für den "Guardian".
In einem Interview mit "Viaplay" nahm indes auch Verstappen nochmals Stellung zu dem Vorfall und vor allem zu der Vorgeschichte: Dreh- und Angelpunkt war eine Frage von Richards in der Pressekonferenz beim Formel-1-Finale 2025 in Abu Dhabi. Der Journalist sprach Verstappen dabei auf seinen "Rammstoß" gegen George Russell in Spanien an.
Dazu sagte Verstappen nun: "Diese spezielle Frage habe ich bestimmt schon 20-mal von verschiedenen Leuten beantwortet. Es geht also nicht um die Frage an sich. Aber wenn man sie nach dem letzten Rennen stellt und mir dabei ins Gesicht lacht, dann ist das ganz klar mit schlechter Absicht passiert."
Für Verstappen sei das ein "massiver Mangel an Respekt", und das müsse Konsequenzen haben: "Wenn mir gegenüber kein Respekt gezeigt wird, dann sehe ich auch keinen Grund, selbst respektvoll zu sein. So funktioniert das im Leben. Denn für mich ist das nicht in Ordnung."
"Ich bekomme viele Fragen gestellt, auch viele dumme Fragen, und ich beantworte sie. Das gehört zur Formel 1 dazu. Aber in diesem speziellen Fall war die Absicht eindeutig negativ motiviert", erklärte Verstappen. "Für mich war klar, dass das auf eine respektlose Art und Weise passiert ist."
Jos Verstappen: Max hatte "einfach genug"
Verstappens Vater Jos Verstappen verstand das Vorgehen seines Sohnes. Er sagte im Gespräch mit "de Telegraaf": "Es heißt, es habe nur an einer kritischen Frage aus Abu Dhabi gelegen, aber in Wirklichkeit ging es viel mehr um den Ton und die Art, wie diese Frage gestellt wurde."
Max Verstappen habe in diesem Moment "einfach genug" gehabt, sagte Jos Verstappen. "Er wollte keine Energie mehr auf jemanden verschwenden, der so fragt."
Red Bull sieht das offenbar anders. Vielleicht auch, weil der Vorfall für kontroverse Diskussionen in den sozialen Netzwerken gesorgt hat und womöglich auf die Marke Red Bull zurückfällt.
(Direkt zu motorsport-total.com)
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