Formel 1 - Grand Prix von Miami: Max Verstappen holt im Qualifying die Pole Position - Hülkenberg in Top 10

Nico Hülkenberg hat sich eine gute Ausgangslage für das Hauptrennen des Großen Preises von Miami am Sonntag gesichert. Der Deutsche stürmte mit seinem Haas im Qualifying bis ins Q3, wo er sich den 9. Platz in der Startaufstellung holte. Die Pole Position holte sich erneut Max Verstappen, der allerdings beide Ferrari-Piloten hinter sich hat, da Sergio Pérez nur 4. wurde.

Max Verstappen holt sich die Pole Position in Miami

Fotocredit: Getty Images

Max Verstappen lächelte verschmitzt, er hatte es mal wieder geschafft - obwohl er sich wirklich nicht wohl gefühlt hatte auf dem glatten Asphalt von Miami.
"Es war nicht die Runde, die mir in meiner Karriere am meisten Spaß gemacht hat, dafür ist es zu rutschig", sagte er, "aber die Pole Position ist natürlich schön."
Schon wieder der erste Startplatz also, zum sechsten Mal im sechsten Saisonrennen, auch den Großen Preis von Miami am Sonntag (22:00 Uhr im Liveticker) startet er damit als Favorit vor dem Ferrari-Duo Charles Leclerc und Carlos Sainz.
"Jedes mal wenn wir hierher kommen finde ich es extrem schwierig, das Auto konstant hinzubekommen, ich weiß nicht, woran es liegt", klagte Verstappen.
Seit dem ersten Rennen in Miami Gardens im Jahr 2022 klagten die Fahrer stets über die rutschige Strecke, obwohl die Organisatoren seither Anpassungen vornahmen.

Hülkenberg überzeugt auch im QUalifying

Auch Sainz beschrieb die verschiedenen Herausforderungen. "Die Reifen überhitzen, der Wind trifft dich, es ist einfach schwierig, hier zu fahren", sagte der Spanier.
Hinter ihm wurde Verstappens Teamkollege Sergio Pérez Vierter. Nico Hülkenberg, der als Siebter im Sprint schon wieder Punkte für das Haas-Team geholt hatte, überzeugte auch in der Quali.
Von Startplatz neun greift er erneut nach einem Top-10-Ergebnis. "Das war einer der besten Samstage mit Haas, vielleicht auch in meiner Laufbahn", sagte er bei "Sky": "Mehr können wir nicht rausholen."
Ansonsten ist Miami bislang wieder einmal ein Nachweis der Überlegenheit Verstappens unter allen Bedingungen. Denn im Sprint-Qualifying meckerte er über sein rutschendes Heck - und holte den ersten Startplatz.

Leclerc will Verstappen unter Druck setzen

Im Sprint dann teilte er via Funk mit, sein Red Bull sei "furchtbar" zu fahren, biete weiterhin "null Grip" - nach 19 Runden rollte er dennoch als souveräner Sieger ins Ziel.
"Für Qualifying und Rennen müssen wir uns verbessern", sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko nach dem Kurzrennen. Drei Stunden blieben bis zum Kampf um die Pole Position, und offensichtlich hatte das Weltmeisterteam die richtigen Ideen.
Im ersten Abschnitt der Quali lag Verstappen vorn, im zweiten musste er sich bloß um wenige Tausendstel Leclerc geschlagen geben.
Im dritten lagen dann beruhigende anderthalb Zehntel zwischen ihm und dem Monegassen. Der war zumindest im Sprint einigermaßen nah am Weltmeister dran geblieben und hofft noch ein wenig: "Wir haben unsere Geschwindigkeit gezeigt, ich will Max im Rennen mal unter Druck setzen."
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(SID)
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Quelle: Eurosport


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