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F1-GP Miami: Formel 1 reagiert auf Kritik von Max Verstappen und Co. - neue Regeln und Änderungen vor Großem Preis
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Publiziert 30/04/2026 um 11:29 GMT+2 Uhr
Die Formel 1 meldet sich nach der Pause mit einigen Regel-Anpassungen zurück, als Reaktion auf die deutliche Kritik vieler Fahrer. Vor dem Großen Preis von Miami 2026 werden die Änderungen am Regelwerk umgesetzt, die vor allem das Qualifying und die Sicherheit betreffen. Doch trotz der schnellen Reaktion seitens des Motorsport-Weltverbandes FIA bleiben Zweifel, ob die Maßnahmen ausreichen.
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Quelle: Perform
Max Verstappen drehte wieder Runden auf der Nordschleife, Lewis Hamilton feierte mit Kim Kardashian auf dem Coachella-Festival und Spitzenreiter Kimi Antonelli schaute sich in Imola die Langstrecken-WM aus nächster Nähe an: Die Stars der Formel 1 nutzen ihre ungeplante Pause für die verschiedensten Aktivitäten rund um den Globus.
Doch während die Königsklasse fünf Wochen lang ruhte, rauchten im Hintergrund die Köpfe. Nach der scharfen Kritik vieler Fahrer an den neuen Motoren mussten Änderungen her - und zwar schnell.
"Wir hatten alle die Pistole an dem Kopf", sagte Jan Monchaux, beim Weltverband FIA Technischer Direktor für die Einsitzer.
Unter großem zeitlichem Druck schraubten die Macher am Regelwerk, schon beim Großen Preis von Miami am Sonntag (22:00 Uhr im Liveticker) sollen gleich mehrere Anpassungen für Besserung sorgen. "Es ist ein Kompromiss", sagte Monchaux über das Ergebnis "mühsamer" Gespräche.
Formel 1 schraubt an Tempo und Sicherheit
Im Qualifying können die neuen Antriebe nun weniger elektrische Energie pro Runde sammeln und müssen seltener in den Lademodus. Die Piloten können beim Kampf um die besten Startplätze wieder mehr Vollgas geben, ans Limit gehen - ein großer Wunsch der Hauptprotagonisten.
Auch das Thema Sicherheit wurde behandelt, hatten doch viele spätestens nach dem kapitalen Unfall von Oliver Bearman in Suzuka zwingend Veränderungen gefordert. Hier wurde das Energiemanagement umgestellt, um den immer wieder drastischen Geschwindigkeitsunterschieden auf der Strecke entgegenzuwirken. Zudem wurden Anpassungen für den Start angekündigt, die in Florida aber noch nicht greifen werden.
Domenicali kontert Kritik von Verstappen und Co.
Die getroffenen Maßnahmen sind ein Eingeständnis, dass sich die Rennserie, die seit diesem Jahr auf Motoren mit hohem Elektroanteil setzt, nicht auf dem allerbesten Weg befindet. Schließlich meckern nicht nur Piloten wie Verstappen in aller Regelmäßigkeit über die Formel 1, auch im Netz ist das Feedback teilweise vernichtend - zumindest auf den ersten Blick.
Denn Geschäftsführer Stefano Domenicali geht mit der Weltuntergangsstimmung nicht mit. "Die Formel 1 hat keinerlei Probleme, die Formel 1 ist in bester Verfassung - nur damit das allen klar ist", sagte der Italiener gegenüber "The Race": "Die überwiegende Mehrheit der Fans hat von Anfang an sehr positiv auf das reagiert, was sie an Rennaction zu sehen bekommen." Und tatsächlich, betrachtet man die Zahlen aus der offiziellen Feedback-Community der Formel 1, fallen zumindest dort die Bewertungen der diesjährigen Rennen positiver aus.
Miami-GP mit "ungutem Gefühl"
Doch auch Domenicali weiß, dass sich Dinge ändern müssen. Ob die Umstellungen nun funktionieren, wird die Zeit zeigen. Bis zum Ende des Rennens am Sonntag werde er "noch ein ungutes Gefühl haben, weil die Software, die wir produzieren mussten, nicht so erprobt wurde, wie wir es gerne hätten", meinte Monchaux. Es könne sein, "dass etwas Unvorhergesehenes passiert, was wir so nicht wollen".
Und weil die Fragezeichen bleiben, geht der Blick bereits Richtung Zukunft: 2031 soll der nächste Motor kommen. Setzt man weiter auf den eingeschlagenen Kurs? "Wir hatten letztes Jahr ein paar Gespräche mit den Motorenherstellern, in denen wir schon ein bisschen die Fühler ausgestreckt haben", sagte Monchaux: "In den nächsten zwei bis drei Monaten werden wir den Sack zumachen müssen."
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(SID)
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Quelle: Perform
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