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F1-GP Monaco: Antonelli schnappt Verstappen die Pole weg - Ferrari in engem Qualifying geschlagen
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Update 06/06/2026 um 18:30 GMT+2 Uhr
Der WM-Führende Kimi Antonelli hat erneut seine Extraklasse bewiesen und sich die Pole Position für den Großen Preis von Monaco gesichert. Der Italiener war im Mercedes im Qualifying nicht zu schlagen und verwies Ex-Weltmeister Max Verstappen (Niederlande/Red Bull) und Lewis Hamilton (England/Ferrari) auf die Plätze. Direkt dahinter folgte Charles Leclerc (Monaco) im zweiten Ferrari.
GP Monaco: Gewinnt wieder der Pole Setter?
Quelle: Perform
Nachdem Überflieger Kimi Antonelli nervenstark auf die Pole Position gerast war, erhielt er Glückwünsche und Anerkennung von höchster Stelle.
"Mega Job, Gratulation", sagte Rekordweltmeister Lewis Hamilton in Richtung des Italieners, der im Qualifying von Monaco wieder einmal seine Extraklasse bewiesen hatte. Für Antonelli ist es die vierte Pole Position des Jahres, im Rennen am Sonntag (15:00 Uhr im Liveticker) hat er beste Chancen, seine Führung in der Formel-1-WM weiter auszubauen.
"Das war eine Runde für die Geschichtsbücher, unglaublich", sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff bei "Sky".
Antonelli sprach von einer "magischen Runde", er sei "super happy", betonte der 19-Jährige: "Das ist das intensivste Qualifying des Jahres hier. Du musst immer am Limit sein, die Mauer kommt immer näher, es ist nicht einfach."
Hamilton nach Platz drei enttäuscht
Denn Überholen ist auf der engen Traditionsstrecke im Fürstentum enorm schwer. Zweiter wurde Ex-Weltmeister Max Verstappen (Niederlande/Red Bull), dahinter folgten die Ferrari-Stars Hamilton und Charles Leclerc, für die das Qualifying nach den ersten Eindrücken von Monaco eher enttäuschend verlief.
"Es war ein harter Tag für uns, wir sahen so stark aus im Training. Wir haben fast nichts verändert. Ich habe alles gegeben", sagte Hamilton.
Mehr als Platz drei war aber nicht drin. Der Engländer, der immer noch auf seinen ersten Sieg in Rot wartet, kann aber am Sonntag auf die Stärken seines Ferrari setzen: Beim Start ist die Scuderia enorm schnell, dies könnte für ihn eine Chance sein.
Hülkenberg nur auf Rang 13
"Es ist sehr eng zwischen uns allen", sagte Hamilton, der im Showdown kurzzeitig an der Spitze gelegen hatte: "Ich dachte, ich hätte die Pole - aber dann kam Max, und dann kam Kimi."
Antonellis Teamkollege George Russell wurde nur Sechster, der Engländer kommt bereits das gesamte Wochenende über nicht in Schwung. Nico Hülkenberg musste sich im Audi mit dem 13. Startplatz zufriedengeben.
Der Emmericher hatte sich nach sehr ordentlichen Trainingsleistungen einen besseren Startplatz ausgerechnet.
Ferrari-Sorgen um Vasseur
Mit Blick auf die ersten drei Fahrer geriet Wolff ins Schwärmen. Der Mercedes-Teamchef sprach von "drei Generationen" - wenngleich Antonelli noch beweisen muss, dass er wie Hamilton und Verstappen das Zeug zum Weltmeister hat.
Die Form spricht eindeutig für den Italiener, der die vergangenen vier Rennen allesamt gewonnen hat.
Ob Ferrari-Teamchef Fred Vasseur am Sonntag wieder an der Strecke sein wird, war zunächst offen. Der Franzose fehlte am Samstag, weil er aus medizinischen Gründen in einem Krankenhaus war.
Dort werde er weiter überwacht, teilte Ferrari am Morgen mit, gab aber keine weiteren Informationen zu Vasseurs Zustand bekannt.
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(SID)
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