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Sebastian Vettel: Ferrari-Pilot erklärt sein Debakel in Spielberg
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Publiziert 05/07/2020 um 18:29 GMT+2 Uhr
Sebastian Vettel hat gleich zum Start in seine Ferrari-Abschiedstour ein Debakel erlebt. Im nicht konkurrenzfähigen roten Auto fuhr der Heppenheimer bis zur Rennhälfte im Mittelfeld, dann nahm er sich mit einem Fehler in der 31. Runde die Chancen auf eine Aufholjagd: Im Duell mit Carlos Sainz jr., Vettels designiertem Nachfolger bei Ferrari, verursachte Vettel eine Kollision.
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Während Carlos Sainz im McLaren weiterfuhr, verlor Vettel die Kontrolle, sein Ferrari drehte sich, der Deutsche fiel bis auf Rang 15 zurück. Bis Rennende kämpfte er sich auch aufgrund von Ausfällen auf Rang zehn vor und holte damit wenigstens einen Punkt.
Nach dem Rennen sagte der viermalige Weltmeister zur Kollision bei "Sky": "Ich bin froh, dass ich mich nur einmal gedreht habe. Es war sehr schwierig und wurde recht eng. Ich denke, es war Carlos oder einer der McLaren, der in die Kurve einbog. Ich war am Limit, weil ich einfach so nah wie möglich dran sein wollte, und verlor das Heck."
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Vettel weiter: "Aber das ist heute ehrlicherweise ein paar Mal passiert. Von daher bin ich wie gesagt froh, dass es nur einmal passiert ist." Gegenüber "RTL" erklärte der 33-Jährige: "Ich hatte heute unheimlich Mühe, das Auto auf der Strecke zu halten. Es war ein sehr schweres Rennen. Ich weiß nicht wieso. Das Auto war einfach sehr schwer zu fahren."
Vettel: "Ich hatte nicht das Auto wie am Freitag"
Grund dafür war offenbar fehlende Stabilität, an der zwar gearbeitet wurde, aus Vettels Sicht jedoch ohne Erfolg: "Wir haben das ganze Wochenende, oder seit gestern, Frontflügel rausgenommen, sprich versucht, irgendwie Stabilität auf die Hinterachse zu bekommen. Das ist uns bis zum Schluss nicht gelungen. Es ist mit Sicherheit nicht das Auto, das ich am Freitag hatte. Ich weiß nicht wieso, da müssen wir schauen, woran es liegt. Wir haben gestern versucht, was zu finden, aber es schien alles in Ordnung. Heute war, glaube ich, eine Fortsetzung und Bestätigung, dass die Richtung nicht stimmt."
Auch ohne seinen Fehler hätte er nicht sehr weit nach vorne kommen können, ist sich Vettel sicher: "Vorne können wir im Moment nicht viel mitreden."
Er erklärte: "Ich denke, das heutige Rennen war sehr chaotisch. Ich hatte natürlich dann alle Hände voll zu tun am Ende. Aber ich glaube, unter normalen Umständen ist der fünfte, sechste, siebte Platz das, was in uns steckt. Auf jeden Fall noch viel Arbeit."
Weltmeister Hamilton für Kollision bestraft
Vettels junger Teamkollege Charles Leclerc hatte ebenfalls lange Zeit mit dem fehlenden Tempo des Ferrari zu kämpfen, schaffte es unter diesen Umständen aber auf einen hervorragenden zweiten Platz.
Der Sieg in Spielberg ging an Pole-Setter Valtteri Bottas im Mercedes, der das Rennen von Start bis Ziel anführte.
Hinter ihm kam Teamkollege Lewis Hamilton ins Ziel. Jedoch bekam der Brite aufgrund einer Kollision mit Red-Bull-Pilot Alexander Albon eine Fünf-Sekunden-Strafe und fiel auf Rang vier zurück. Davon profitierten Leclerc und McLaren-Fahrer Lando Norris, der erstmals in der Formel 1aufs Podest fuhr.
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(SID und Motorsport-Total)
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