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Spielberg GP: Sebastian Vettel bekommt Startplatz-Strafe nach Qualifying-Duell mit Fernando Alonso
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Publiziert 03/07/2021 um 20:34 GMT+2 Uhr
Sebastian Vettel hat im Nachgang des Qualifyings zum Großen Preis von Österreich eine Strafe erhalten. Der Aston-Martin-Pilot bekam von den Rennstewards eine Startplatz-Strafe von drei Plätzen aufgebrummt und fiel dadurch von Rang acht auf elf zurück. Vettel stand in Spielberg in Q2 Fernando Alonso (Alpine) bei dessen schneller Runde im Weg, der Spanier verpasste dadurch Q3.
Sebastian Vettel (vorne) und Fernando Alonso im Qualifying zum Großen Preis von Österreich in Spielberg
Fotocredit: Imago
"Alonso war auf seiner schnellen Runde kurz vor dem Ende von Q2. Als er sich den letzten beiden Kurven (9 und 10) näherte, befand sich vor ihm noch eine Schlange von drei Autos, die sich auf ihre letzte Qualifying-Runde vorbereiteten. Vettel war das letzte Auto in dieser Schlange und behinderte Alonso, was dazu führte, dass Alonso seine letzte Qualifikationsrunde abbrechen musste", hieß es vonseiten der Kommissare. Zudem bekam Vettel einen Strafpunkt.
Alonso hatte sich noch auf der Strecke und anschließend auch im Paddock über Vettel beschwert. "Es war nicht richtig, was heute passiert ist. Es ist sehr frustrierend, dass wir so viele Punkte morgen verlieren. Wir können das Rennen vergessen, bei Startplatz 14 ist es vorbei", stellte er klar.
Vettel hingegen wies die Schuldfrage von sich: "Ich kann in der Situation nicht so viel machen. Ich habe ihn im Spiegel gesehen und dann kriege ich den Funkspruch, dann habe ich versucht aus dem Weg zu gehen, aber ich kann mich nicht in Luft auflösen. Aus meiner Sicht habe ich nichts falsch gemacht."
Spielberg GP: Bottas und Sainz ohne Strafe
Im Gegensatz zu Sebastian Vettel kommen Valtteri Bottas und Carlos Sainz ohne Strafe davon. Die Untersuchung der Kommissare kam im Fall des Finnen und des Spaniers zum Ergebnis, dass Bottas und Sainz am Eingang von Kurve 9 in Q2 verlangsamt haben, um eine Lücke zu schaffen.
Das sei zwar ein Verstoß gegen die "Event Notes" von Rennleiter Michael Masi gewesen. Allerdings seien der Mercedes- und der Ferrari-Fahrer nicht die einzigen betroffenen Fahrer gewesen.
"Angesichts der Situation, dass viele Fahrer in diesem Teil der Strecke eine Schlange bildeten, entscheiden die Kommissare, dass zu viele Fahrer zu der Situation beigetragen haben und der betroffene Fahrer daher nicht die volle Schuld trägt", steht es in der Begründung der beiden Fälle.
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(mit Motorsport-Total.com)
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Quelle: Perform
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