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Brasilien GP - Fernando Alonso wütet nach Pechsträhne bei Alpine: "Müsste 60 Punkte Vorsprung haben"
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Publiziert 11/11/2022 um 19:37 GMT+1 Uhr
Nach seinem Ausfall in Mexiko hat Fernando Alonso seinem Ärger Luft gemacht. Bereits zum fünften Mal konnte der Spanier in dieser Saison die Zielflagge nicht sehen und wieder einmal sind ihm viele Punkte durch die Lappen gegangen. Auf Kurs zu P7 ereilte Alonso in Mexiko ein Motorschaden. "Ich müsste eigentlich in diesem Jahr 60 Punkte Vorsprung vor jedem anderen Mittelfeld haben", ärgerte er sich.
Fernando Alonso ist mit seiner Situation bei Alpine nicht zufrieden
Fotocredit: Getty Images
Die diversen Problemen in diesem Jahr haben jedoch zur Folge, dass der Alpine-Pilot immer noch mit 71:82 Punkten hinter seinem Teamkollegen Esteban Ocon in der Meisterschaft liegt und auch McLaren-Rivale Lando Norris in der Fahrerwertung mit 111 Zählern enteilt ist.
Auf die Frage, ob der neunte Platz in der WM nicht seine wahre Leistung widerspiegelt, sagte Alonso in Brasilien: "Ja, aber sicher. Ich müsste eigentlich in diesem Jahr 60 Punkte Vorsprung vor jedem anderen Mittelfeld haben."
Trotz des Motorschadens in Mexiko, geht Alonso nicht von einer weiteren Gridstrafe in dieser Saison aus: "Es sollte in Ordnung sein, denn ich habe noch einen neuen Motor, den wir in Austin eingeführt haben. Der wurde nur Samstag und Sonntag in Austin benutzt. In Mexiko war es ein ganz anderer Motor, sodass ich noch den neuen Motor für Brasilien und Abu Dhabi haben werde."
Trotzdem hofft er, dass sich das Pech aus dieser Saison mit etwas mehr Glück in der kommenden Saison bei Aston Martin ausgleicht: "Ich denke, nach 2022 werde ich im nächsten Jahr bei allem ein Riesenglück haben. Es war schon erstaunlich in diesem Jahr."
Alonso trauert Podium-Chancen hinterher
"Ich weiß, dass nach Mexiko viel geredet wurde: Fünf DNFs in diesem Jahr mit Motorproblemen, aber es gab noch vier weitere Rennen, die ich ohne Batterie beendet habe, oder Dinge wie in Österreich, als das Auto nicht angesprungen ist, oder ich habe ein Rad beim Boxenstopp verloren. Es war also erstaunlich, 20 Rennen zu fahren und in neun oder so Probleme zu haben, das sind fast 50 Prozent der Rennen", moniert Alonso.
Obwohl Alpine 2022, anders als im vergangenen Jahr, das beste Auto im Mittelfeld zu haben scheint, steht bisher noch kein Podium in dieser Saison zu Buche. 2021 konnte man in Ungarn mit Esteban Ocon sogar überraschend ein Rennen gewinnen.
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Fernando Alonso war nach seinem Aus beim Grand Prix von Mexiko frustriert
Fotocredit: Imago
Für Alonso ist es jedoch nicht besonders verwunderlich, dass man in dieser Saison noch nicht auf das Treppchen steigen konnte, da die ersten sechs Plätze mit den Top-Teams in der Regel belegt sind. Lando Norris war in Imola bisher der einzige der Nicht-Top-Fahrer, der es unter die ersten drei schaffte. Allerdings trauert Alonso einigen verpassten Möglichkeiten im ersten Saisondrittel hinterher.
"Ich denke, wir haben [dieses Jahr] keinen Sieg, denn was vergangenes Jahr in Ungarn passiert ist, wird vielleicht in 100 Jahren nicht mehr passieren", so der Alpine-Pilot. "Und dann das Podium, ich weiß nicht, vielleicht hatten wir in Kanada eine Chance, und vielleicht hatten wir in Australien eine Chance."
Schlagabtausch zwischen Alpine und McLaren
"Aber wir haben das durch unsere eigene Schuld verloren. Aber ja, ich denke, wir sind in gewisser Weise ähnlich wie vergangenes Jahr, nur McLaren ist ein Schritt zurückgegangen. Deshalb kämpfen wir um den vierten Platz. Aber wenn man nicht um die Meisterschaft kämpft, ändert es nichts, wenn man Fünfter oder Vierter wird."
Im Kampf um den vierten Rang in der Konstrukteurswertung ging es in den letzten Rennen immer hin und her. Dennoch machte es den Anschein, dass Alpine in letzter Zeit die Oberhand hatte, McLaren aus den Patzern des französischen Teams jedoch immer Kapital schlagen konnte, sodass das Teamduell offen geblieben ist.
Daher gab Alonso auf die Frage, was in Brasilien der Schüssel sein werde, eine klare Antwort: "Die Zielflagge zu sehen! Ich glaube, jedes Mal, wenn ich in diesem Jahr die Zielflagge gesehen habe, bin ich vor den McLarens ins Ziel gekommen. Das ist nicht so oft passiert, wie ich es mir gewünscht hätte, aber wenn wir das Rennen hier und in Abu Dhabi beenden, werden wir vor ihnen ins Ziel kommen."
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Quelle: Perform
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