Insgesamt zehn Runden lang hatte Alonso Hamilton aufhalten können, obwohl dieser zu dem Zeitpunkt teilweise mehr als drei Sekunden schneller war als die Führenden.
Als der Brite schließlich vorbeikam, war es für ihn zu spät. Ocon fuhr mit 0,8 Sekunden Vorsprung auf Sebastian Vettel und 1,8 Sekunden Vorsprung auf Hamilton über den Zielstrich.
"Das fühlt sich so gut an. Glückwunsch auch an Fernando, weil ich den Sieg auch ihm und seinen Kämpfen zu verdanken habe. Das ist Teamwork. Es war ein fantastischer Tag", sagte Ocon im Anschluss. Ocon und Alonso fuhren beinahe die gesamte Auslaufrunde nebeneinander her.
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Ocon hatte die Führung in einem verrückten Grand Prix schon in der fünften Runde übernommen. Der Franzose gehörte zu den Piloten, die nach der zweiten Einführungsrunde in die Box kamen, um sich Trockenreifen zu holen. Als der einzige "echte" Starter - Lewis Hamilton - nachzog, holte sich Ocon die Führung und gab sie nicht mehr ab.
Immer in seinem Schatten war dabei Sebastian Vettel, der zu kaum einem Zeitpunkt mehr als zwei Sekunden hinter dem Alpine lag und schneller schien. "Seb war das ganze Rennen über echt schnell und hat mich unter großen Druck gesetzt. Aber wir konnten ihn hinter uns halten. Das war eine super Leistung!"
Für das Team aus Enstone ist das der erste Sieg seit dem Comeback von Renault und der Umbenennung in Alpine vor dieser Saison. Zuvor hatte Kimi Räikkönen in Melbourne 2013 für den letzten Erfolg des Rennstalls gesorgt - damals noch unter dem Namen Lotus.
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