Formel 1 in Baku: Nico Rosberg holt Pole Position, Lewis Hamilton crasht, Sebastian Vettel Vierter

Bei der Formel-1-Premiere in Baku hat sich Nico Rosberg überlegen die Pole Position gesichert. Mercedes-Kollege Lewis Hamilton erlebte ein Fiasko, indem er kurz vor Ende des Zeittrainings aufgrund eigenen Verschuldens crashte. Überraschend schaffte es Force-India-Pilot Sergio Perez auf Rang zwei, muss jedoch fünf Plätze zurück. Ferraris Sebastian Vettel (P4) profitiert und rückt auf.

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Ein Stadtkurs mit einer gigantisch langen Geraden und dem zweithöchsten Top-Speed im Rennkalender - das ist der neue Baku City Circuit. Auf dem 6,003 Kilometer langen Kurs inmitten der Altstadt von Baku in Aserbaidschan feierte die Formel 1 am Nachmittag ihre Qualifying-Premiere. Bei sommerlichen 27 Grad Celsius kämpften die Formel-1-Piloten um die besten Startplätze beim Großen Preis von Europa.
Im Vergleich zu anderen Stadtkursen spielt der Startplatz in Baku eine bei weitem nicht so wichtige Rolle. Ein total verkorkstes Qualifying erwischte Lewis Hamilton, der in allen drei Trainings noch zur Bestzeit gefahren war. Der Brite verbremste sich im zweiten und im entscheidenden Qualifying-Durchgang und musste in den Notausgang.
Drei Minuten vor Schluss schlug der Weltmeister innen in einer Kurve an und musste mit demolierter Radaufhängung aussteigen - die Rennleitung musste das Qualifying abbrechen.

Ricciardo und Vettel exakt zeitgleich

Am Ende war es Teamkollege Nico Rosberg, der sich die Pole mit 1:42.758 Minuten sichern konnte, mit 0,757 Vorsprung Rückstand auf Sergio Perez. Der Force-India-Pilot wird wegen Getriebewechsels noch bestraft und rückt um fünf Positionen nach hinten.
Der dritte Rang ging an Daniel Ricciardo, der exakt dieselbe Zeit fuhr wie Sebastian Vettel im Ferrari (+1,208 Sekunden) gefolgt von Teamkollege Kimi Räikkönen (+1,511).
Rang sechs belegte Felipe Massa im Williams (+1,725) vor Daniil Kwjat im Red Bull (+1,959) vor Valtteri Bottas im Williams (+2,488) und Lewis Hamilton. Das Schlusslicht in den Top 10 bildete Max Verstappen im Red Bull, der keine gezeitete Runde fuhr.
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