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Mercedes bleibt cool
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Publiziert 11/06/2011 um 10:17 GMT+2 Uhr
Ein Blick auf das Ergebnis des Nachmittags-Trainings lässt eigentlich Schlimmes erahnen, doch im Lager von Mercedes-GP ist man dennoch zufrieden. "Das war ein positiver Start in das Wochenende", so Nico Rosberg. Auch Michael Schumacher ist nicht bange: "Wir haben heute eine Menge Arbeit erledigt."
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Für das Mercedes-Team begann das Wochenende zum Großen Preis mit einem ermutigenden 1. Freien Training, in dem Rosberg die Bestzeit fuhr. Am Nachmittag fand sich der Deutsche mit 3,494 Sekunden Rückstand nur noch auf Position 19 wieder, Teamkollege Schumacher mit 4,102 Sekunden Rückstand einen Rang dahinter. Insgesamt fuhr Rosberg bisher die drittschnellste Zeit des Wochenendes.
"Das war ein positiver Start in das Wochenende", so Rosberg. "Wir scheinen in Bezug auf unsere Geschwindigkeit im Rennen ein paar Fortschritte erzielt zu haben. Ich habe mich heute im Auto wohl gefühlt, und wir haben trotz der Unterbrechungen viele Runden abgespult, was gut war. Die Reifen halten gut, es wird aus diesem Grund interessant sein, den Vergleich zu sehen, wenn wir morgen damit beginnen, mit wenig Benzin an Bord zu arbeiten. Alles in allem bin ich ganz glücklich."
"Wir haben heute eine Menge Arbeit erledigt", so Schumacher. "Natürlich fuhren wir keine Zeiten mit weniger Benzin an Bord, wir konzentrierten uns aufgrund der Tatsache, dass die roten Flaggen unser Programm heute Nachmittag verkürzten, auf das Arbeiten mit viel Benzin an Bord."
"Das ist der Grund, warum wir auf der entgegengesetzten Seite der Zeitentabelle von heute Morgen stehen, als es ermutigend aussah für ein Wochenende, in das wir nicht mit den größten Erwartungen gegangen sind. Wir werden uns nun hinsetzen und unsere Leistung analysieren. Wir hoffen auf einen weiteren ermutigenden Tag morgen."
Volle Konzentration auf das Rennen
"Wir hatten einen guten Tag und Start in unser Wochenende in Kanada", so Teamchef Ross Brawn. "Das heutige Fahren wurde natürlich durch die verschiedenen Zwischenfälle unterbrochen. Wir konzentrierten uns jedoch auf unsere Vorbereitungen auf das Rennen, besonders am Nachmittag. Der Verlust an Zeit auf der Strecke bedeutet, dass wir keinerlei Versuche mit wenig Benzin an Bord abgeschlossen haben. Aber auf Basis unserer Arbeit an den Longrun sieht das Auto ordentlich aus."
"Das war für uns hier auf der Ile de Notre Dame auf dieser großartigen Strecke ein guter und produktiver erster Tag", so Mercedes-Sportchef Norbert Haug. "Am Nachmittag konzentrierten wir uns mit beiden Reifentypen auf Rennsimulationen. Die Zeiten sahen in beiden Fällen konstant aus, bei Michael muss noch etwas mehr Arbeit am Setup erledigt werden."
Ruhe vor dem Sturm
"Nicos Zeit heute Morgen war vergleichbar mit den besten Zeiten des Nachmittags, als die Strecke in Montreal über mehr Haftung verfügte und aus diesem Grund für gewöhnlich schneller ist. Heute war sicherlich einer unserer besseren Freitage."
"Die Wettervorhersage für morgen sagt im Moment eine 75-prozentige Wahrscheinlichkeit voraus, dass es um Start des Qualifyings (ab 19:00 Uhr im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) regnet. Und es ist möglich, dass dies das erste Mal sein wird, dass wir an diesem Wochenende im Nassen fahren, denn das dritte Training sollte noch trocken sein. Das Qualifying könnte aus diesem Grund sogar noch interessanter und herausfordernder sein als für gewöhnlich. Hoffentlich können wir unsere gute Form von heute wiederholen."
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TV-Tipp:
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